CDU for­dert „Hel­mut-Kohl-Platz“vor dem Kul­ti

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN -

Ein Mo­ment der Stil­le, Ge­den­ken an den ver­stor­be­nen Ex-Bun­des­kanz­ler Hel­mut Kohl (†87) ges­tern in der Dresd­ner Frau­en­kir­che. Mi­nis­ter­prä­si­dent Sta­nislaw Til­lich (58, CDU), Land­tags­prä­si­dent Mat­thi­as Röß­ler (62, CDU), Lan­des­bi­schof Cars­ten Rent­zing (49) und Ober­bür­ger­meis­ter Dirk Hil­bert (45, FDP) tru­gen sich am Nach­mit­tag in das dort aus­lie­gen­de Kon­do­lenz­buch ein. „Ich ver­nei­ge mich in Ge­den­ken an den Kanz­ler der Ein­heit un­se­rer Na­ti­on und eu­ro­päi­schen Staats­mann“, schrieb Til­lich un­ter an­de­rem. Hil­bert er­in­ner­te an sei­ne Re­de vor der Frau­en­kir­che: „In Zei­ten, in de­nen wir vor grö­ße­ren Her­aus­for­de­run­gen ste­hen, kann uns die Er­in­ne­rung dar­an ei­nen Weg in die Zu­kunft wei­sen.“

Die Dresd­ner CDU schlägt un­ter­des­sen ei­nen „Hel­mu­tKohl-Platz“im Her­zen der Stadt vor. „Kohls Re­de am 19. De­zem­ber 1989 vor der Rui­ne der Dresd­ner Frau­en­kir­che vor Zehn­tau­sen­den Men­schen stieß zwei­fels­oh­ne das Tor zur Deut­schen Ein­heit weit auf“, so CDUChef Chris­ti­an Hart­mann (43). Als Mög­lich­keit schlug die CDU den Kul­tur­pa­last-Vor­platz vor. dbr

Ges­tern trug sich Mi­nis­ter­prä­si­dent Sta­nislaw Til­lich (58, CDU) in der Frau­en­kir­che ins Kon­do­lenz­buch ein. Sei­ne Par­tei in Dres­den for­dert ei­nen „Hel­mut-Kohl-Platz“.

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