AfD feu­ert ei­ge­nen Kan­di­da­ten vom Wahl­zet­tel

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN -

- Zoff oh­ne En­de in der AfD: Bei der Bun­des­tags­wahl hat die AfD im Wahl­kreis Zwi­ckau kei­nen Di­rekt­kan­di­da­ten mehr! Der Wahl­vor­schlag, Ben­ja­min J. Pr­zy­byl­la (37), wur­de von den AfD-Ver­trau­ens­leu­ten beim Kreis­wahl­lei­ter zu­rück­ge­nom­men. Das teil­te die AfD Zwi­ckau und der AfD-Lan­des­ver­band mit. Zu­vor hat­te die Par­tei­ba­sis sich mit gro­ßer Mehr­heit für die Ab­wahl Pr­zy­byl­las aus­ge­spro­chen.

Ob er auch von der Lan­des­lis­te fliegt, ist un­klar. „Herr Pr­zy­byl­la hat­te das durch sei­ne Wahl am 8.10.2016 aus­ge­spro­che­ne Ver­trau­en durch po­li­ti­sche Al­lein­gän­ge und An­grif­fe auf die Struk­tur der Par­tei nicht er­füllt“, so die AfD Zwi­ckau. Vor­ge­wor­fen wur­de Pr­zy­byl­la et­wa die Or­ga­ni­sa­ti­on ei­ner Kund­ge­bung mit zahl­rei­chen Red­nern vom äu­ßers­ten rech­ten Rand - ge­gen den Wil­len des Kreis­ver­bands. Hef­ti­ge Kri­tik gab es auch, weil er bei PEGIDA in Dres­den auf­trat. mor

Als Di­rekt­kan­di­dat ab­ge­sägt: Ben­ja­min J. Pr­zy­byl­la (37, AfD).

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