Per­fek­ter Ge­nuss vom Grill

Dresdner Morgenpost - - REGIONAL IS(S)T BESSER! -

Je wär­mer das Wet­ter, des­to öf­ter glü­hen die Grill­koh­len auf un­se­ren Ter­ras­sen und Bal­ko­nen. Für si­che­ren Grill­ge­nuss kommt es al­ler­dings auf die rich­ti­ge Aus­wahl und Zu­be­rei­tung des Flei­sches an.

Ob Schwein, Rind oder Ge­flü­gel - vie­le Teil­stü­cke eig­nen sich gut zum Gril­len. Das Fleisch soll­te aber nicht zu dünn oder ma­ger sein, ide­al ist ei­ne fei­ne Fett­ma­se­rung. Oh­ne gro­ße Grill­kennt­nis­se ge­lingt Schwei­ne­fleisch. Es ist wür­zig und hat ei­ne gu­te Fett­ma­se­rung, so­dass es auch zart bleibt, wenn es mal et­was zu lan­ge auf dem Grill war. An­spruchs­vol­ler ist Rind. Es muss nur we­ni­ge Mi­nu­ten er­hitzt wer­den, da­mit es in­nen ro­sa bleibt.

Für ein per­fek­tes Grillsteak soll­te man das et­wa drei Zen­ti­me­ter di­cke Fleisch­stück ei­ne St­un­de vor­her aus der Küh­lung neh­men, da­mit es Zim­mer­tem­pe­ra­tur an­nimmt. Fett­rän­der nicht weg­schnei­den. Das Steak erst auf den Rost le­gen, wenn die Koh­le gut durch­ge­glüht und weiß über­zo­gen ist. Für ein ro­si­ges In­ne­res nach drei bis vier Mi­nu­ten ein­mal wen­den, zum Durch­ga­ren nach vier bis fünf Mi­nu­ten. Zum Schluss in Alu­fo­lie ein­ge­packt fünf Mi­nu­ten ru­hen las­sen, mit Salz, Pfef­fer und Kräu­tern wür­zen - und dann ge­nie­ßen.

Üb­ri­gens: Ein zu­ver­läs­si­ges Prüf­sie­gel bei fri­schen Fleisch- und Wurst­wa­ren ist zum Bei­spiel das blaue QS-Zei­chen. Hin­ter dem kreis­för­mi­gen Pfeil ver­birgt sich ein lü­cken­lo­ses Kon­troll­sys­tem vom Land­wirt bis zur La­den­the­ke.

End­lich wie­der Grill­zeit! Da­mit

das Fleisch auch rich­tig le­cker schmeckt, soll­ten Sie beim Ein­kauf auf die Qua­li­tät ach­ten.

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