Ter­ror­an­schlag in Brüssel ver­ei­telt

At­ten­tä­ter von Sol­da­ten er­schos­sen

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

BRÜSSEL - Erst ei­ne Ex­plo­si­on, dann fie­len Schüs­se: Nach Groß­bri­tan­ni­en und Frank­reich ist nun wie­der Bel­gi­en Ziel ei­nes Ter­ror­an­griffs ge­wor­den. Der Tä­ter kam aus der viel­leicht be­kann­tes­ten Hoch­burg von Is­la­mis­ten in Eu­ro­pa: dem Brüs­se­ler Stadt­teil Mo­len­beek.

Doch glück­li­cher­wei­se ent­ging die bel­gi­sche Haupt­stadt knapp ei­ner fol­gen­schwe­ren Ter­ror­at­ta­cke im Zen­tral­bahn­hof. Der am Di­ens­tag­abend von Si­cher­heits­kräf­ten er­schos­se­ne Mann, ein Ma­rok­ka­ner (36), hat­te in ei­ner Grup­pe von Rei­sen­den ei­nen mit Nä­geln und Gas­fla­schen ge­füll­ten Kof­fer zur Ex­plo­si­on brin­gen wol­len, teil­te die Staats­an­walt­schaft ges­tern mit. Erst auf den zwei­ten Ver­such sei ihm die Ex­plo­si­on ge­lun­gen, ver­letzt wur­de je­doch nie­mand. Da­nach rann­te der Is­la­mist „Al­la­hu ak­bar“(Gott ist groß) schrei­end auf Si­cher­heits­kräf­te zu, die ihn tö­te­ten.

Der Mann sei vor­her nicht we­gen ter­ro­ris­ti­scher Zu­sam­men­hän­ge be­kannt ge­we­sen, hieß es. Die Mo­len­bee­ker Bür­ger­meis­te­rin Françoi­se Schep­man be­stä­tig­te al­ler­dings, dass er be­reits 2016 we­gen ei­nes Dro­gen­de­likts auf­ge­fal­len war.

Groß­ein­satz: Po­li­zei und Ar­mee si­chern den Brüs­se­ler Haupt­bahn­hof Cen­tral ab.

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