5. Wa­gner Spie­le mit viel Fried­rich

Dresdner Morgenpost - - KULTUR -

GRAUPA - Ver­tre­ter der Ro­man­tik wa­ren sie bei­de: Cas­par Da­vid Fried­rich (1774-1840) präg­te als Ma­ler ei­ne frü­he Pha­se die­ser Kun­stepo­che, der Kom­po­nist Richard Wa­gner (1813-1883) gilt als Spät­ro­man­ti­ker. Das Ver­hält­nis von Ma­le­rei und Mu­sik steht fol­ge­rich­tig im Mit­tel­punkt der 5. Richard Wa­gner Spie­le ab dem 1. Ju­li im Jagd­schloss Graupa.

Et­was mehr Fried­rich als bis­her steckt dies­mal in den Wa­gner Spie­len: Ein Hö­he­punkt wird die Prä­sen­ta­ti­on ei­ner Meis­ter­ko­pie sei­nes Ge­mäl­des „Tet­sche­ner Al­tar“sein, an­ge­fer­tigt vom Ma­ler und Re­stau­ra­tor An­dré By­tom­ski. Am 8. Ju­li wird die Re­plik auf das Schloss Deˇ cˇ ín ver­schifft, wo sie dau­er­haft zu se­hen sein wird. Dort gas­tie­ren die Fest­spie­le dann erst­mals im Rah­men des deutsch-tsche­chi­schen Kul­tur­früh­lings.

In bei­den Spiel­or­ten wird Jo­han­nes Gärt­ners Open-Air-Ins­ze­nie­rung „Ein Stück vom Him­mel oder: Wenn ich erst ewig bin“auf­ge­führt, ein mu­si­ka­li­sches Kam­mer­spiel, in dem Wa­gner und Fried­rich über Wert, Sinn und Macht ih­rer Kunst strei­ten. hn

Fried­richs Werk „Tet­sche­ner Al­tar“(Das Kreuz im Ge­bir­ge) gibt es jetzt zwei­mal.

Wa­gner (Rob­by Lan­ger) und Cas­par Da­vid Fried­rich (Jo­han­nes Gärn­ter) strei­ten um das Ver­hält­nis von Ma­le­rei und Mu­sik.

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