Fe­de­rer-Show! Zverev kämpft sich wei­ter

Dresdner Morgenpost - - TENNIS -

HAL­LE - Die neue deut­sche Ten­nis-Hoff­nung Alex­an­der Zverev (20) spielt beim Ra­sen­tur­nier im west­fä­li­schen Hal­le er­neut um den Ein­zug ins End­spiel.

Der an Po­si­ti­on vier ge­setz­te Vor­jah­res­fi­na­list aus Ham­burg ge­wann im Halb­fi­na­le ge­gen Ro­ber­to Bau­tis­ta Agut (Spa­ni­en/Nr. 7) vor mehr als 10 000 Zu­schau­ern mit 6:7 (6:8), 7:6 (7:1), 6:1 und trifft heu­te auf den Fran­zo­sen Richard Gas­quet. Alex­an­der: „Ich freue mich rie­sig. Das Pu­bli­kum hat mir ge­hol­fen.“

Soll­te Zverev auch das zwei­te Du­ell mit dem ehe­ma­li­gen Top-Ten-Spie­ler für sich ent­schei­den - im Fe­bru­ar hat­te er ge­gen Gas­quet in Mont­pel­lier sei­nen zwei­ten Ti­tel auf der Pro­fi­tour ge­won­nen - könn­te im mor­gi­gen Fi­na­le Ro­ger Fe­de­rer (35) war­ten. Der Re­kord­sie­ger aus der Schweiz geht als kla­rer Fa­vo­rit in sein heu­ti­ges Halb­fi­na­le ge­gen den 14 Jah­re jün­ge­ren Rus­sen Ka­ren Chat­scha­now.

Fe­de­rer hat­te Flo­ri­an May­er (33/Bay­reuth) in nur 66 Mi­nu­ten mit 6:3, 6:4 de­klas­siert. Das Er­geb­nis drückt die Kräf­te­ver­hält­nis­se nur un­zu­rei­chend aus, zu do­mi­nant agier­te Fe­de­rer, zu mut­los May­er. „Ich bin sehr glück­lich, es war ein gu­tes Ni­veau. Vor al­lem beim Auf­schlag ha­be ich mich sehr wohl ge­fühlt“, sag­te Fe­de­rer: „Ein we­nig mehr Ef­fi­zi­enz hät­te ich mir aber ge­wünscht.“Vor sei­nem Sai­son­hö­he­punkt in Wim­ble­don (ab 3. Ju­li) wür­de er lie­bend ger­ne den gro­ßen Gold­po­kal der Ger­ry We­ber Open zum neun­ten Mal ge­win­nen.

Ro­ger Fe­de­rer war auch im west­fä­li­schen Hal­le in sei­nem Ele­ment und sieg­te sich ins heu­ti­ge Halb­fi­na­le. Ge­schafft! Alex­an­der

Zverev ball­te die Sie­ger­faust.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.