Rus­si­sche Cy­ber-Atta­cke Trump greift Oba­ma an

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

WA­SHING­TON - US-Prä­si­dent Do­nald Trump (71) hat sei­nem Vor­gän­ger Ba­rack Oba­ma (55) vor­ge­wor­fen, nichts ge­gen die rus­si­sche Wahl-Ein­mi­schung ge­tan zu ha­ben, ob­wohl er schon im Som­mer ver­gan­ge­nen Jah­res da­von ge­wusst ha­be. Trump be­zog sich da­bei auf ei­nen Be­richt der „Wa­shing­ton Post“, nach dem der Ge­heim­dienst CIA Oba­ma im Au­gust 2016 über ei­ne di­rek­te Ver­wick­lung des rus­si­schen Prä­si­den­ten Wla­di­mir Pu­tin (64) in ei­ne Cy­beratta­cke zur Wahl­be­ein­flus­sung in­for­miert hat. Oba­ma ha­be die Er­kennt­nis­se vor der Wahl nicht pu­blik ma­chen wol­len, um das Ver­trau­en der Öf­fent­lich­keit in das US-Wahl­sys­tem nicht zu er­schüt­tern und Pu­tin da­mit nicht in die Hän­de zu spie­len, hieß es. „Oba­ma wuss­te von Russ­land lan­ge vor der Wahl, und er hat nichts da­ge­gen ge­tan. Aber dar­über will kei­ner spre­chen“, wet­ter­te Trump nun.

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