Wer will jetzt die „Fon­ta­na del­la Fes­ta“?

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN -

Drei Ta­ge, 15 Büh­nen und 350 Ver­an­stal­tun­gen - un­ter dem Mot­to „Mar­tins Most und Kat­ha­ri­nas Äp­fel“fei­er­ten täg­lich weit über 50 000 Be­su­cher am Wo­che­n­en­de das 27. Elb­hang­fest.

Er­fri­schen­der Hin­gu­cker gleich am An­fang der Fest­stre­cke auf der Lo­schwit­zer Piaz­za war die „Fon­ta­na del­la Fes­ta“- ein XXL-Brun­nen (Durch­mes­ser fünf Me­ter), ab­ge­guckt vom Ori­gi­nal vor dem Pe­ters­dom in Rom. Beim Elb­hang­fest sah er zwar aus wie St­ein, war er aber nicht. Der Dresd­ner Fi­gu­ren­bau­er Peter Ar­delt, Me­tall­künst­ler Uwe Hem­pel, Beat­bar-Pro­du­zent Sven Ja­nasch und die Was­ser­tech­nik Dres­den Gm­bH bau­ten dank 15 Spon­so­ren ei­ne spru­deln­de Al­ter­na­ti­ve.

Der gi­gan­ti­sche Kunst­stoff-Brun­nen (Wert: 10 000 Eu­ro) sucht nun nach dem Fest ei­nen neu­en Be­sit­zer! In­ter­es­sen­ten kön­nen sich an den Elb­hang­fest-Ver­ein wen­den.

Bis­sel scha­de: Nur 68 An­woh­ner öff­ne­ten an der sie­ben Ki­lo­me­ter lan­gen Fest­stre­cke ih­re Gär­ten. Die Mail­le­bahn und das Are­al zwi­schen Flie­der­hof und Pfer­de­schwem­me blie­ben am Schloss Pill­nitz un­be­spielt. Und: Ein 0,2-Li­ter-Schop­pen Rot­wein soll­te bei ei­nem Volks­fest nicht 7,50 Eu­ro kos­ten. KK

Was die Rö­mer kön­nen, schaf­fen die Dresd­ner in Lo­schwitz al­le­mal: näm­lich ei­nen Brun­nen wie vor dem Pe­ters­dom bau­en.

Elb­hang­fest-Be­su­che­rin Jen­ny (30) ge­noss bei ei­nem Gläs­chen Wein ei­ne kur­ze Ver­schnauf­pau­se vom

Fest­ge­tüm­mel.

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