Lin­ke Wa­genk­necht teilt aus

„Die­se SPD braucht kein Mensch“

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

BER­LIN - Mit schar­fen Wor­ten hat die Lin­ken-Frak­ti­ons-Che­fin Sah­ra Wa­genk­necht (47) den Ver­zicht der SPD auf ei­ne Ver­mö­gens­steu­er im Wahl­pro­gramm be­män­gelt. Als Kanz­ler­kan­di­dat Schulz no­mi­niert wor­den sei, ha­be es bei vie­len die Hoff­nung ge­ge­ben, dass die SPD wie­der ei­ne so­zi­al­de­mo­kra­ti­sche Par­tei wer­de, sag­te sie der „Welt“. „Tat­säch­lich hat die Par­tei nun ein Wahl­pro­gramm be­schlos­sen, das sich noch ängst­li­cher vor den Wün­schen der Kon­zern-Lob­by­is­ten und Su­per­rei­chen ver­beugt als frü­he­re Pro­gram­me.“ Schulz wen­de die glei­che Wahl­kampf­tak­tik an wie Kanz­le­rin Mer­kel, kri­ti­sier­te Wa­genk­necht. „Ei­ne SPD, die nichts we­sent­lich an­ders ma­chen will als die Uni­on, braucht kein Mensch.“Für sie sei der Par­tei­tag der SPD „der End­punkt ei­ner gro­ßen Desil­lu­sio­nie­rung“.

Ließ kein gu­tes Haar an der SPD und ih­rem Programm: Lin­ken-Frak­ti­ons-Che­fin

Wa­genk­necht (47).

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