Bei dies soll­ten Sie schwin­del

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN -

LEIP­ZIG - Hoch, hö­her, am höchs­ten: Die Ar­beit auf Wind­rä­dern er­for­dert Schwin­del­frei­heit und Ex­per­ten­wis­sen. Die we­ni­gen Elek­tri­ker, die bei­des mit­brin­gen, sind in der Bran­che heiß be­gehrt. Zwei von ih­nen: Eric Nils­son und Da­ni­el Stol­le aus Leip­zig.

Die An­for­de­run­gen an sie sind hoch: Fit müs­sen sie sein für den lan­gen Senk­recht-Auf­stieg im In­nern des Wind­rads - das kann dann schon mal 80 Me­ter in die Hö­he ge­hen. Clever müs­sen sie auch in ih­rem Fach­ge­biet sein. „In der Re­gel sind die Zwei­er­teams da oben auf sich al­lein ge­stellt und kön­nen nicht mal eben den Meis­ter ho­len“, sagt Andre­as Arens (48). Der Ge­schäfts­füh­rer der Zopf Ener­gie­an­la­gen Gm­bH aus Leip­zig plant, be­treibt und wartet Wind­rä­der. Ins­ge­samt 17 An­ge­stell­te, dar­un­ter Schlos­ser, Mon­teu­re und Elek­tri­ker, ar­bei­ten in der Fir­ma. Gu­te Leu­te aus all die­sen Be­rufs­grup­pen sei­en schwer zu fin­den.

„Mecha­ni­ker könn­ten auch mit Kuss­hand ei­ne An­stel­lung im Schwer­ma­schi­nen-An­la­gen­bau oder in der Luft­fahrt­in­dus­trie be­kom­men“, so Mar­tin Mas­la­ton, Spre­cher des Bun­des­ver­bands Wind­ener­gie für Sach­sen. Die gro­ßen Un­ter­neh­men wie Sie­mens

So be­engt geht’s im In­nern ei­nes Wind­kraft-Ge­häu­ses in luf­ti­ger Hö­he zu.

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