Macht Gun­ter Ga­b­ri­els Haus­boot zum Mu­se­um!

Dresdner Morgenpost - - SHOW -

Der tra­gi­sche Tod von Coun­try-Hau­de­gen Gun­ter Ga­b­ri­el (†75) ist noch nicht mal ei­ne Wo­che her, schon be­ginnt das Tau­zie­hen um den Nach­lass. Vor al­lem was die Zu­kunft sei­nes Haus­boo­tes be­trifft, ha­ben vie­le Fans ei­ne kla­re Mei­nung.

Der Zu­stand des Wohn­schif­fes „Mag­de­burg“, auf dem Gun­ter Ga­b­ri­el die ver­gan­ge­nen 22 Jah­re leb­te, ist nicht ge­ra­de präch­tig. Aber da müs­se sich doch et­was ma­chen las­sen, sa­gen im­mer mehr Fans.

Sie for­dern: „Macht Gun­ters Haus­boot zum Mu­se­um!“Auch Ga­b­ri­els Pres­se­spre­che­rin Ju­lia Jonas hat schon von der Initia­ti­ve er­fah­ren: „Ei­ne gu­te Idee!“, fin­det sie. Doch letzt­lich sei das ei­ne Ent­schei­dung der Er­ben. Bis die­ser Ent­schluss ge­fal­len ist, liegt die „Mag­de­burg“wei­ter auf dem Ge­län­de der „Jöhnk-Werft“im Ha­fen von Ham­burg-Har­burg.

Und dort soll sie auch blei­ben, gin­ge es nach dem Wil­len des Har­bur­ger Be­zirks­amts­lei­ters Tho­mas Völsch: „Ich wür­de es be­grü­ßen, wenn die Ver­bun­den­heit Gun­ter Ga­b­ri­els zu Har­burg mit ei­ner sinn­vol­len Nut­zung des Boo­tes deut­lich ge­macht wür­de“, sagt er in der Ham­bur­ger Mor­gen­post. Doch da­für müss­ten die Hin­ter­blie­be­nen re­geln, wer die Sa­nie­rungs­kos­ten trägt. Gun­ter Ga­b­ri­el hat­te ei­nen Sohn und drei Töch­ter von ver­schie­de­nen Frau­en.

Das Wohn­schiff „Mag­de­burg“hat­te Gun­ter Ga­b­ri­el (†75) 1995 für 40 000 D-Mark ge­kauft. Seit 1997 liegt es im Har­bur­ger Ha­fen. Gun­ter Ga­b­ri­el im Früh­jahr 2002. Das

Haus­boot dien­te ihm auch als Büro.

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