Be­ckerts neue Zom­bie-Büh­ne in der al­ten Rüs­tungs­fa­brik

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN -

Neu­es Ate­lier im Zen­tral­werk: Bra­chi­al­ro­man­ti­ker Die­ter Be­ckert (66) hat sei­ne Pro­be­büh­ne in der Ex-Rüs­tungs­fa­brik und ehe­ma­li­gen Dru­cke­rei in Pie­schen be­zo­gen.

Im Mai öff­ne­te der ge­nos­sen­schaft­lich be­wirt­schaf­te­te Ge­bäu­de­kom­plex auf der Rie­sa­er Stra­ße für Krea­ti­ve sei­ne Tü­ren und Räu­me (22 Woh­nun­gen, 66 Ate­liers) auf 7000 Qua­drat­me­tern. Be­ckert fühl­te sich als phi­lo­so­phie­ren­der Künst­ler so­fort an­ge­spro­chen und ver­leg­te sein „Ar­beits­zim­mer“von der Neu­stadt nach Pie­schen.

Im „Zen­tral­werk“pro­ben nun auch die „Elb­hang-Zom­bies“. Ei­ne Band, die an­läss­lich der

3. Dresd­ner Schlös­ser­nacht aus der Tau­fe ge­ho­ben wur­de. Ih­re Mit­glie­der: „Die Geis­ter der Ver­stor­be­nen“, er­klärt Be­ckert. Er selbst mu­si­ziert als Schwu­ler

7. Earl of Find­la­ter. Wolf-Die­ter Gööck (63) schlüpft in die Uni­form von Preu­ßen-Prinz Al­brecht, sein Sohn Max in die Pio­nier­blu­se. Ro­bert Jentzsch (36) agiert als Chlo­rodont-Er­fin­der von May­en­burg, Rob­by Lan­ger (56) als Odol-Fa­b­ri­kant Ling­ner. Wer die „Zom­bies“er­le­ben will - bei der Schlös­ser­nacht am 15. Ju­li gibt es gleich drei Auf­trit­te. KK

Für den bri­ti­schen Mu­si­ker Sting (65) riss ges­tern Abend der Him­mel auf - der Su­per­star rock­te bei bes­tem Wet­ter das Elb­ufer.

Joe Sum­ner (40) braucht sich nicht hin­ter Pa­pa Gor­don Sum­ner (Stings bür­ger­li­cher Na­me) zu

ver­ste­cken. Mehr als 6 000 Fans und vie­le Zaun­gäs­te auf den Brü­cken und Elb­wie­sen wa­ren zum Kon­zert-Auf­takt der Film­näch­te ge­kom­men.

Die „Elb­hang-Zom­bies“(v.l.): Earl of Find­la­ter, Prinz Al­brecht, DDR-Pio­nier, Ge­org Hein­si­us von May­en­burg und Karl Au­gust Ling­ner.

Die neue pro­duk­ti­ve Hei­mat von

Mu­si­ker und Au­tor Die­ter Be­ckert (66)

ist das „Zen­tral­werk“.

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