Kampf­an­sa­ge der Kanz­le­rin

Dresdner Morgenpost - - POLITIK - Von Fried­rich Schwarz

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n ih­rer Re­gie­rungs­er­klä­rung zum G20-Gip­fel hat die Kanz­le­rin kla­re Kan­te ge­zeigt. Sie will, dass von Ham­burg ein Zei­chen der Ent­schlos­sen­heit aus­geht. Dass es in der Han­se­stadt al­ler­dings für pri­ma Kli­ma zwi­schen den Gip­fel-Teil­neh­mern reicht, kann ge­trost be­zwei­felt wer­den.

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ie Her­aus­for­de­run­gen an die G20 sind ge­wal­tig - und in die­sem Um­fang sel­ten da ge­we­sen: Kli­ma­schutz, Ter­ro­ris­mus, Flücht­lings­strö­me, Han­dels­hemm­nis­se. Da­zu Krie­ge und Kri­sen welt­weit. Was be­son­ders schwer wiegt: Das ge­mein­sa­me Han­deln und Ge­gen­steu­ern wird durch na­tio­na­le Ego­is­men im­mer mehr be­las­tet.

M

er­kel hat nun ei­ne Kampf­an­sa­ge Rich­tung US-Prä­si­dent ge­schickt und an­ge­mahnt, die Wel­t­ord­nung zu­kunfts­fä­hig zu ma­chen. Sie weiß nur zu gut, dass dies nur ge­mein­sam mit den USA geht. Bleibt zu hof­fen, dass Trump die Bot­schaft, die ges­tern von Ber­lin aus­ging, ver­stan­den hat.

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