Ver­kehrs­ex­per­te Kühn warnt vor den Ri­si­ken

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN -

Das au­to­ma­ti­sier­te Fah­ren oder gar fah­rer­lo­se Fah­ren bie­tet Chan­cen und Ri­si­ken. Ste­phan Kühn (37, Grü­ne), ver­kehrs­po­li­ti­scher Spre­cher der Grü­nen im Bun­des­tag, sagt da­zu: „Ne­ben mehr Ver­kehrs­si­cher­heit ist die zwei­te Hoff­nung, dass der Stra­ßen­ver­kehr dank au­to­no­mer Fahr­zeu­ge um­welt­freund­li­cher wird, da mit we­ni­ger Staus zu rech­nen ist.“

Bis­lang feh­le al­ler­dings der Be­weis, dass die Tech­nik bes­ser sei als der Mensch. Bei Tes­la gab’s be­reits ei­nen töd­li­chen Un­fall. Markt­rei­fe au­to­no­me Fahr­zeu­ge im Jahr 2020 hält er für un­rea­lis­tisch. Ei­ne of­fe­ne Fra­ge sieht er auch im Da­ten­schutz. „Hier gilt es, Ver­brau­cher zu schüt­zen - ins­be­son­de­re da­vor, dass Da­ten in die fal­schen Hän­de ge­lan­gen.“

Als Chan­ce sieht er au­to­no­me Mi­ni-Bus­se in Dresd­ner Rand­ge­bie­ten. „Der ÖPNV muss des­halb un­be­dingt in das Test­feld ein­be­zo­gen wer­den“, so Kühn.

Im Zwei­fel kön­nen die Wis­sen­schaft­ler mit dem ro­ten Not­fall-Knopf sämt­li­che Tech­nik ab­schal­ten.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.