An­de­re Städ­te ha­ben auch Sor­gen mit ih­rem Rie­sen

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN -

Wie steht’s ei­gent­lich um die Fern­seh­tür­me in an­de­ren deut­schen Städ­ten? Zwei Bei­spie­le fal­len auf: Der 219 Me­ter ho­he Flo­ri­an­turm in Dort­mund hat­te nach sei­ner Sa­nie­rung ab April 2013 ein wie­der­er­öff­ne­tes Ca­fé samt Re­stau­rant. Doch schon im März 2015 war Schluss. „Der letz­te Be­trei­ber war in­sol­vent. Wei­te­re De­tails hier­zu kön­nen und dür­fen wir nicht nen­nen“, sagt Michael Mein­ders, Spre­cher der Stadt Dort­mund. Die Stadt hat­te dem Be­trei­ber we­gen aus­ste­hen­der Pacht ge­kün­digt. In­of­fi­zi­ell fehl­te ein sechs­stel­li­ger Geld­be­trag.

Seit­dem sucht sie ei­nen neu­en Be­trei­ber. Neu­er An­lauf: „Der Park hat für die Zu­kunft ein Gas­tro­no­mie­kon­zept in Auf­trag ge­ge­ben, das in den kom­men­den Wo­chen er­stellt wird und das vor­aus­sicht­lich im Herbst in die po­li­ti­sche Dis­kus­si­on geht. Dar­in wird die Gas­tro­no­mie für den ge­sam­ten Park neu auf­ge­stellt“, so Mein­ders über den Turm im Dort­mun­der West­fa­len­park.

In Ham­burg ist man ei­nen Schritt zu­rück, aber vor Dres­den: Hier sol­len 18,5 Mil­lio­nen Eu­ro des Bun­des und die gleich ho­he Sum­me des Ham­bur­ger Se­nats in die Sa­nie­rung des 279 Me­ter ho­hen Turms flie­ßen. Der Turm war vor et­wa 15 Jah­ren we­gen As­best­be­las­tung ge­schlos­sen wor­den.

Der Flo­ri­an­turm in Dort­mund hat­te ein Ca­fé, aber der Be­trei­ber ging plei­te.

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