Ter­ror­pro­zess dau­ert län­ger

„Grup­pe Frei­tal“

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN -

DRES­DEN - Das war ab­zu­se­hen: Der Ter­ror­pro­zess in Dres­den ge­gen acht mut­maß­li­che Mit­glie­der (19 bis 38 Jah­re) der Na­zi-Trup­pe „Grup­pe Frei­tal“dau­ert län­ger. Ur­sprüng­lich soll­te der Pro­zess we­gen Bil­dung ei­ner ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung im De­zem­ber en­den. Laut der neu­en Ter­mi­ne aber sind Ur­tei­le nun frü­hes­tens En­de März ge­plant.

Im Pro­zess, in dem stel­len­wei­se um je­de ein­zel­ne Fra­ge an Zeu­gen stun­den­lang ge­strit­ten wird, sind die Fron­ten ver­här­tet. So hat­te die Ne­ben­kla­ge vor der Som­mer­pau­se er­klärt, dass der an­ge­klag­te Über­fall auf ein al­ter­na­ti­ves Wohn­pro­jekt in Dres­den durch­aus auch als ver­such­ter Mord zu wer­ten ist. sts

Lockt mit Mas­kott­chen „Sen­fi“zu den Bautz­ner Sen­f­wo­chen: Me­la­nie Jursch (37) vom Re­stau­rant

„O’Con­ner“.

Vol­les Haus: Die acht An­ge­klag­ten im Pro­zess ge­gen die Grup­pe Frei­tal mit ih­ren 16 An­wäl­ten und zahl­rei­chen Po­li­zis­ten, die den Saal be­wa­chen.

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