Sind doch ver­seuch­te Eier nach Sach­sen ge­langt?

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN -

DRES­DEN - Der Skan­dal um ver­seuch­te Eier aus den Nie­der­lan­den: In im­mer mehr Bun­des­län­dern tau­chen die mit dem In­sek­ti­zid Fi­pro­nil ver­seuch­ten Eier auf. Nun kann nicht mehr aus­ge­schlos­sen wer­den, dass sol­che Eier auch nach Sach­sen ge­langt sind, so das Ver­brau­cher­schutz­mi­nis­te­ri­um.

Denn na­he­zu sämt­li­che be­trof­fe­nen Han­dels­ket­ten sind auch im Frei­staat ak­tiv. Rewe, Lidl und Pen­ny kün­dig­ten an, Eier aus den Nie­der­lan­den nicht mehr zu ver­kau­fen. Noch ist un­klar, wo­hin und wie vie­le be­las­te­te Eier nach Sach­sen ge­lie­fert wur­den. Die Le­bens­mit­tel­über­wa­chungs­be­hör­den prü­fen Lie­fer­lis­ten, be­fra­gen Be­trie­be. Zu­dem wer­den Pro­ben ge­nom­men.

Als Aus­lö­ser des Skan­dals gilt das Des­in­fek­ti­ons­mit­tel De­ga-16, mit dem Blut­läu­se bei Ge­flü­gel be­kämpft wer­den sol­len. Dar­in wur­de Fi­pro­nil bei­ge­mischt, was in der Ge­flü­gel­zucht nicht ver­wen­det wer­den darf. Ein bel­gi­scher Händ­ler steht im Ver­dacht, dies ge­tan zu ha­ben. Es wird drin­gend ge­ra­ten, die­se Eier nicht zu es­sen. Be­trof­fe­ne Char­gen ste­hen un­ter: le­bens­mit­tel­war­nung.de

In den Nie­der­lan­den wur­den im Auf­trag der Be­hör­den be­reits rund ei­ne Mil­li­on ver­seuch­te Eier

ver­nich­tet.

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