Schock-Ro­cker Ali­ce Co­oper be­geis­tert mit Gru­sel-Show

Dresdner Morgenpost - - KULTUR -

Er mag nicht mehr der Jüngs­te sein, aus der Fer­ne scheint sich der Er­fin­der des Scho­ckRocks je­doch kei­nen Deut ver­än­dert zu ha­ben: Ali­ce Co­oper (69) sorg­te am Mitt­woch in der mit rund 5 000 Fans aus­ver­kauf­ten Frei­licht­büh­ne Jun­ge Gar­de für ei­ne ful­mi­nan­te Rock-Show.

Er­staun­lich ge­schmei­dig ze­le­briert Co­oper, flan­kiert von ei­ner jun­gen Band samt star­ker Gi­tar­ris­tin, ei­nen Ritt durch sei­ne knapp 50 Jah­re Büh­nen­ge­schich­te. Das Pu­bli­kum hat er von An­fang an im Griff: Der Über­hit „No Mo­re Mr. Nice Guy“er­tönt be­reits als zwei­tes Stück und der Fürst der Fins­ter­nis di­ri­giert den Fan­ge­sang sou­ve­rän mit sei­nem sonst wir­beln­den Stock.

An sei­ner klas­si­schen Gru­sel-Show samt Fun­ken­zau­ber hat Co­oper nichts ge­än­dert: Zu „Feed my Fran­ken­stein“ver­wan­delt er sich in ein Mons­ter, er wird in ei­ne Zwangs­ja­cke ge­steckt und am En­de un­ter der Guil­lo­ti­ne ge­köpft.

90 Mi­nu­ten dau­ert die Show, als Zu­ga­be gab’s „School’s Out“, was sonst? Für eu­pho­ri­schen Ju­bel reich­te das al­le­mal. hn

Ge­al­tert, aber ge­schmei­dig: der Fürst der Fins­ter­nis.

Rou­ti­niert, aber mit­rei­ßend: Ali­ce Co­oper (69) mit

Band.

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