See­ho­fer stellt Ul­ti­ma­tum

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

MÜN­CHEN - CSU-Chef Horst See­ho­fer (68) dringt nach dem Die­selgip­fel auf schnel­le Er­geb­nis­se für ei­ne sau­be­re­re Luft. Soll­ten die Be­schlüs­se nicht bis Mit­te Ok­to­ber zu nach­weis­ba­ren Ver­bes­se­run­gen der Luft­qua­li­tät füh­ren, müs­se der Bund wei­te­re Maß­nah­men er­grei­fen. „Ich ge­be dem ge­fun­de­nen Pro­gramm ma­xi­mal drei Mo­na­te“, er­klär­te der baye­ri­sche Mi­nis­ter­prä­si­dent. Ent­schei­dend sei nun, wie die von der Au­to­mo­bil­in­dus­trie an­ge­bo­te­nen Maß­nah­men von den Be­sit­zern der Au­tos an­ge­nom­men wür­den. Soll­ten die Er­geb­nis­se des Gip­fels kei­ne Wir­kung ent­fal­ten, stei­ge die Ge­fahr von Fahr­ver­bo­ten. Für See­ho­fer müss­te der Bund im Fal­le feh­len­der Wir­kung der Maß­nah­men ei­ne „Um­welt­prä­mie“für al­te Die­sel an­stre­ben. Denk­bar wä­re ei­ne Kauf­prä­mie ana­log zu Elek­tro­au­tos. De­ren Kauf wird der­zeit mit bis zu 4 000 Eu­ro be­zu­schusst - zu je 50 Pro­zent vom Staat und den Her­stel­lern.

Mahnt ei­nen zü­gi­ge Nach­rüs­tung der Die­sel­fahr­zeu­ge an:

CSU-Chef See­ho­fer (68).

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