Kla­res 41:17, aber Mon­archs mit Pro­ble­men

Kull­mann-Plei­te vor US-Rei­se

Dresdner Morgenpost - - TV-TIPPS -

DRES­DEN - Pflicht ge­tan, aber nicht ge­glänzt! Die Dres­den Mon­archs lan­de­ten ge­gen die noch sieg- und punkt­lo­sen Ham­burg Hus­kies vor 2 430 Zu­schau­ern zwar ei­nen kla­ren 41:17-Sieg, ta­ten sich da­bei aber vor al­lem in Halb­zeit eins un­er­war­tet schwer.

Die Gäs­te gin­gen durch ein Field Goal in Füh­rung, Mi­cky Ky­ei per Touch­down und Flo­ri­an Fin­ke (PAT) stell­ten auf 7:3. Doch die Hus­kies bis­sen zu Be­ginn des zwei­ten Vier­tels zu­rück - 7:10. Zwei Touch­downs von Joe Ber­ge­ron so­wie ein wei­te­rer PAT von Fin­ke sorg­ten schließ­lich für die Dresd­ner Pau­sen­füh­rung von 20:10.

Im drit­ten Vier­tel ge­lan­gen dem Gast­ge­ber durch Ky­ei und Da­vyon McKin­ney zwei wei­te­re End­zo­nen­durch­brü­che, Fin­ke ver­senk­te die PAT - 34:10.

Im Schluss­ab­schnitt ver­kürz­ten die Ham­bur­ger zu­nächst auf 34:17, be­vor Quar­ter­back Gar­rett Sa­fron mit Touch­down Num­mer sechs und Fin­ke (PAT) fürs fi­na­le Re­sul­tat sorg­ten.

Am kom­men­den Sonn­tag geht‘s für die Kö­nig­li­chen wei­ter. Dann gilt es bei den Co­lo­gne Cro­co­di­les, den nächs­ten Pflicht­sieg im Kampf um Grup­pen­platz zwei, der Heim­recht im Play-off-Vier­tel­fi­na­le ga­ran­tiert, ein­zu­fah­ren. HB

Die Stim­mung in der neu­en Ball­spor­tA­re­na war toll, der Glas­bo­den be­stand sei­ne ers­te rich­ti­ge Be­wäh­rungs­pro­be - nur das Re­sul­tat im Du­ell mit den Füch­sen Ber­lin hat­te sich Chris­ti­an Pöh­ler ein we­nig an­ders vor­ge­stellt.

Die 26:35 (13:14)-Nie­der­la­ge war dem Coach des HC Elb­flo­renz zu hoch. „Das muss­te nicht sein. Bei der Qua­li­tät bei­der Mann­schaf­ten an die­sem Tag wa­ren auch nur mi­nus fünf, sechs drin“, mo­nier­te Pöh­ler vor al­lem die man­geln­de Chan­cen­ver­wer­tung. Na­tür­lich sei­en die Jungs beim vier­ten Spiel bin­nen vier Ta­gen so­wie an­stren­gen­den Trai­nings­ein­hei­ten mü­de ge­we­sen, „aber die ver­sieb­ten Chan­cen wa­ren kei­ne Kraft-, son­dern ei­ne Kon­zen­tra­ti­ons­fra­ge. Das hät­ten wir bes­ser ma­chen müs­sen. Dar­über är­ge­re ich mich.“

Auch ha­be sei­ne Mann­schaft die Mög­lich­keit ge­habt, „mit ei­nem Re­mis oder gar ei­ner knap­pen Füh­rung in die Pau­se zu ge­hen. Aber in der An­fangs­pha­se muss­ten sich die Jungs erst­mal an die At­mo­sphä­re ge­wöh­nen, hat noch ein biss­chen die Cou­ra­ge ge­fehlt.“Zu den ers­ten Mi­nu­ten des zwei­ten Durch­gangs, als aus dem 13:14 blitz­schnell ein 13:19 (36.) wur­de, mein­te

Pöh­ler dann nur: „Ka­ta­stro­phal!“

Der (noch) un­ge­wöhn­li­che Un­ter­grund be­rei­te­te kei­ne Pro­ble­me. „Der BER­LIN - Ih­ren letz­ten Wett­kampf vorm Um­zug in die USA be­hält Leo­nie Kull­mann si­cher nicht ist stump­fer als Par­kett, man rutscht so gut wie gar nicht“, re­sü­mier­te HCE-Neu­zu­gang Ro­man Becvar: „Nur die Li­ni­en könn­ten hel­ler leuch­ten, der Kon­trast zum Bo­den stär­ker sein.“Auch die Schi­ris emp­fan­den den Glas-Un­ter­grund als taug­lich, mein­ten uni­so­no: „Dar­auf kann be­den­ken­los ge­spielt wer­den.“

Ge­klärt ist beim HCE die Ka­pi­täns­fra­ge. Die Dresd­ner set­zen auf ein Duo - Kee­per Ma­rio Huhn­stock (30) und Spiel­ma­cher Ar­sen­iy Bu­sch­mann (23). Coach Pöh­ler: „Bei­de sind in ei­nem Al­ter, in dem ich nicht da­mit rech­nen muss, dass sie in kom­men­den Jahr in den Trai­ner­stab wech­seln wer­den.“Den Mann­schafts­rat bil­den Re­né Boe­se, Henning Qua­de und Se­bas­ti­an Gress. Hen­ry Boss

Hier kann Ro­man Becvar (M.) Füch­se-Kee­per Sil­vio Hei­ne­vet­ter über­win­den, doch all­zu oft schei­ter­ten die Dresd­ner am über­ra­gen­den Ber­li­ner. HCE-Coach Chris­ti­an Pöh­ler (M,.) war mit der Leis­tung sei­ner Mann­schaft nicht so

recht zu­frie­den.

Da­vyon McKin­ney (M.) auf dem Weg zu sei­nem Touch­down.

Mon­archs-Quar­ter­back Gar­rett Sa­fron ver­sucht hier, sich ge­gen zwei Ham­bur­ger durch­zu­set­zen.

Ar­sen­iy Bu­sch­mann

Ma­rio Huhn­stock

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