So trau­ert Sach­sen um Mar­tin Roth

Dresdner Morgenpost - - ERSTE SEITE -

Micha­el John lei­tet die Ab­tei­lung Tech­ni­scher Di­enst bei den SKD. Er vor al­lem war es, der bei der Flut 2002 die vom

Was­ser be­droh­ten Kunst­wer­ke in Si­cher­heit brach­te. Und da­bei den neu­en Ge­ne­ral­di­rek­tor Mar­tin Roth er­leb­te. „Wir ha­ben uns blind ver­stan­den“, sagt John. Wie Roth aus dem nas­sen Un­heil ei­ne Er­folgs­sto­ry für die SKD ge­macht ha­be, fin­det sei­ne gan­ze Be­wun­de­rung. John: „Mar­tin Roth ist ein ho­hes Tem­po ge­gan­gen und hat uns al­len ein ho­hes Tem­po ab­ver­langt. Er war ein per­fek­ter Ge­ne­ral­di­rek­tor, mit viel Ge­spür für Kunst, Ge­sell­schaft, Po­li­tik und Men­schen.“Für Micha­el John be­deu­tet die Ära Roth „die bes­ten zehn Jah­re mei­nes Be­rufs­le­bens“. Auch nach Roths Aus­schei­den sei der Kon­takt in­ten­siv ge­blie­ben.

SKD-Tech­nik-Chef Micha­el John im Zwin­ger. Von dort muss­ten wäh­rend der Flut vie­le Bil­der ge­ret­tet wer­den.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.