Ein Le­ben in Da­ten

Wei­te­re Stim­men

Dresdner Morgenpost - - KULTUR -

ge­bo­ren am 16. Ja­nu­ar 1955

Stu­di­um in Tü­bin­gen, 1987 Pro­mo­ti­on Wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter am Deut­schen His­to­ri­schen Mu­se­um in Berlin

Di­rek­tor des Deut­schen Hy­gie­ne-Mu­se­ums, 1991-1996 Lei­ter des The­men­parks der EX­PO in Hannover, 1996-2000 Ge­ne­ral­di­rek­tor der Staat­li­chen Kunst­samm­lun­gen Dres­den (SKD), 2001-2011

1995 bis 2003 war Roth Prä­si­dent des Deut­schen Mu­se­ums­bun­des

Di­rek­tor des Vic­to­ria and Al­bert Mu­se­ums in Lon­don, 2011-2016

Tod in­fol­ge Krebs­er­kran­kung am 6. Au­gust 2017

Ma­ri­on Acker­mann, SKD-Ge­ne­ral­di­rek­to­rin: „Der Tod von Mar­tin Roth hat uns tief be­stürzt. Mit ihm ver­lie­ren wir al­le ei­nen lie­bens­wer­ten Kol­le­gen, der mit sei­nem Mut Gren­zen über­schrit­ten und weit in die Zu­kunft ge­dacht hat.“

Sig­mar Ga­b­ri­el, Bun­des­au­ßen­mi­nis­ter: „In sei­ner er­folg­rei­chen Kar­rie­re hat Mar­tin Roth neue Maß­stä­be für die Mu­se­ums­ar­beit ge­setzt. Sein viel zu frü­her Tod be­rührt mich tief.“

Mo­ni­ka Grüt­ters, Kul­tur­staats­mi­nis­te­rin: Roth sei „ei­ne der mar­kan­tes­ten und auch streit­bars­ten Per­sön­lich­kei­ten“der deut­schen und in­ter­na­tio­na­len Mu­se­ums­welt ge­we­sen.

Sta­nislaw Til­lich, Mi­nis­ter­prä­si­dent: „Wie kaum ein an­de­rer hat Prof. Dr. Mar­tin Roth die Dresd­ner Kunst- und Kul­tur­land­schaft ge­stal­tet und ge­prägt. Dass die Staat­li­chen Kunst­samm­lun­gen zu den be­deu­tends­ten Mu­se­en der Welt zäh­len, ist vor al­lem sei­nen zu­kunfts­wei­sen­den Wei­chen­stel­lun­gen zu ver­dan­ken.“

sei­ner

Dirk Hil­bert, Ober­bür­ger­meis­ter: „Dres­den ver­dankt Mar­tin Roth nichts we­ni­ger als die Neu­er­fin­dung Mu­se­ums­land­schaft.“

Jan Vog­ler, In­ten­dant Mu­sik­fest­spie­le: „Wir wa­ren Freun­de. Ich bin scho­ckiert.“

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