Feu­er­wehr ret­tet Tat­ort-Dreh

Dresdner Morgenpost - - ERSTE SEITE - Von Eric Hof­mann

Wenn die Not groß ist, hilft die Feu­er­wehr. Das dach­ten sich auch die Pro­du­zen­ten des fünf­ten Dres­den-Tat­orts, als für ei­ne ge­plan­te Re­genSze­ne ein­fach kein Trop­fen fal­len woll­te. Doch die Ka­me­ra­den der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Ra­de­burg wuss­ten schon, was man da tun kann.

„Wir wur­den über die Pro­duk­ti­ons­fir­ma an­ge­fragt“, sagt Wehr­lei­ter Mar­cus Mambk (35). „Mit fünf Mann und ei­nem Fahr­zeug rück­ten wir zum ,Blau­en Loch‘, ei­ner al­ten Ton­gru­be, aus.“Das Sze­na­rio: Kom­mis­sar Pe­ter Micha­el Schna­bel, ge­spielt von Martin Bram­bach (50), steht im strö­men­den Re­gen am Ufer. Wäh­rend ein Kof­fer ge­bor­gen wird, dreht er sich um und geht. 40 Se­kun­den soll die Szene im Kri­mi mit dem Ar­beits­ti­tel „Déjà-vu“dau­ern, drei St­un­den wur­de ge­dreht. Der Re­gen da­für kam von der Feu­er­wehr. „Wir wuss­ten nicht, ob sie den Ton mit auf­neh­men oder nicht“, so der Feu­er­wehr-Chef. „Des­halb ha­ben wir ein Tank­fahr­zeug mit ex­tra lei­ser Pumpe ge­nutzt.“Die­ses pump­te das Was­ser aus dem Teich, über drei Roh­re wur­de dann der Re­gen er­zeugt. Für den Ein­satz be­ka­men die fünf Ka­me­ra­den vol­len Zu­griff auf das Tat­ort-Ca­te­ring. Kaum war al­les im Kas­ten, kam dann plötz­lich ech­ter Re­gen da­zu. So wur­den auch die Män­ner hin­ter den Schläu­chen nass.

Mas­ke bitte! Vor dem Re­gen-Dreh gab’s für TV-Star Martin Bram­bach noch Feuch­tig­keitscreme ...

noch. Was­ser marsch und Ka­me­ra ab! Der Film-Re­gen kam von der Feu­er­wehr. Den Schirm hat­te der Tat­ort-Kom­mis­sar schon da­bei, nur der Re­gen fehl­te

Martin Bram­bach (50) stand nach dem Dreh noch für ein Er­in­ne­rungs­fo­to mit den Ka­me­ra­den be­reit. Dank Feu­er­wehr war die Re­genSze­ne dann auch

bald im Kas­ten.

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