Nie­der­sach­sens Op­po­si­ti­on wuss­te von Ab­spra­chen

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

HANNOVER - Die Op­po­si­ti­on in Nie­der­sach­sen ist schon vor ei­nem knap­pen Jahr über die Ab­stim­mung ei­ner Rede von Mi­nis­ter­prä­si­dent Ste­phan Weil (58, SPD) mit VW in­for­miert wor­den. Wäh­rend sich CDU und FDP in­zwi­schen laut­hals dar­über em­pö­ren, hat­ten sie sei­ner­zeit kei­ne Be­den­ken. Dies er­gibt sich aus dem Pro­to­koll ei­ner Sit­zung des Wirt­schaftsau­schus­ses des Land­tags im Sep­tem­ber 2016.

In der Aus­schuss­sit­zung hat­te die Lan­des­re­gie­rung die Ab­ge­ord­ne­ten al­ler Par­tei­en dar­über in­for­miert, dass ei­ne Rede Weils über die VW-Ab­gas­af­fä­re dem Kon­zern vor­ab zur Prü­fung vor­ge­legt wor­den war. Laut Pro­to­koll kom­men­tier­te FDP-Frak­ti­ons­vi­ze Jörg Bo­de (46) die Aus­füh­run­gen von Re­gie­rungs­spre­che­rin An­ke Pörk­sen (51) da­mals mit den Wor­ten: „So ge­nau woll­ten wir gar nicht wis­sen, wel­che Wor­te ge­gen wel­che Wor­te aus­ge­tauscht wur­den.“

VW-Neu­fahr­zeu­ge in Wolfs­burg: Für den Er­werb von Au­tos mit Erd­gas- oder Elek­tro­mo­tor gibt es bis zu 2 380 Eu­ro Prä­mie.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.