So­lar­World As­beck kauft ei­ge­nes Un­ter­neh­men

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN -

FREI­BERG/BONN - Der Ver­kauf der in­sol­ven­ten So­lar­World-Fir­men ist (fast) per­fekt. Wie die Un­ter­neh­mens­grup­pe jetzt in ei­ner Mit­tei­lung für die Bör­se be­kannt gab, geht das Fir­men­pa­ket an die So­lar­World In­dus­tries Gm­bH. De­ren Chef ist ein al­ter Be­kann­ter: der bis­he­ri­ge Ge­schäfts­füh­rer Frank As­beck (56). Hin­ter ihm wie­der­um sol­len In­ves­to­ren aus Ka­tar ste­hen.

Ziel ist laut In­sol­venz­ver­wal­ter Horst Pie­pen­burg die Wei­ter­füh­rung we­sent­li­cher Tei­le der So­lar­zel­len- und Mo­dul­pro­duk­ti­on und de­ren Ver­trieb. „Ge­gen­stand des Kauf- und Über­tra­gungs­ver­tra­ges sind das na­he­zu ge­sam­te Sach­an­la­ge­ver­mö­gen, al­le Vor­rä­te so­wie al­le im­ma­te­ri­el­len Ver­mö­gens­ge­gen­stän­de der Ge­sell­schaf­ten.“Der Kauf­preis be­ste­he im We­sent­li­chen in der Ab­lö­sung von Ver­bind­lich­kei­ten.

In die neue Fir­ma ge­hen 294 der

bis­lang 1200 Frei­ber­ger An­ge­stell­ten über, der Rest kommt in Trans­fer­ge­sell­schaf­ten. Die ei­gent­li­che Über­tra­gung fin­det in ei­ner Wo­che statt, vor­her muss noch ei­ne au­ßer­or­dent­li­che Gläu­bi­ger­ver­samm­lung zu­stim­men. Sie tagt am Frei­tag in Bonn. TH

Es geht wei­ter bei So­lar­World in Frei­berg, aber mit stark ab­ge­speck­tem Mit­ar­bei­ter­stamm.

Er ist wie­der da: Alt-Fir­men­chef Frank As­beck (56) wird auch die neue So­lar­World füh­ren.

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