Va­ter und Sohn auf Sinn­su­che

Dresdner Morgenpost - - KINO -

Va­ter und Sohn un­ter­wegs im ho­hen Nor­den: Tho­mas Ars­lans Road­mo­vie „Hel­le Näch­te“er­zählt von zwei Men­schen, die sich schein­bar nichts mehr zu sa­gen ha­ben. In den Haupt­rol­len: Ber­li­na­leGe­win­ner Ge­org Fried­rich und „Tschick“-Star Tris­tan Gö­bel.

An den Fil­men von Tho­mas Ars­lan („Im Schat­ten“, „Gold“) schei­den sich die Geis­ter. Sprö­de und sper­rig fin­den die ei­nen das Werk des Ber­li­ners. An­de­re schät­zen Ars­lans stren­ge, schnör­kel­lo­se Er­zähl­wei­se. Der Fil­me­ma­cher ist Ver­tre­ter der in­ter­na­tio­nal be­ach­te­ten Stil­rich­tung Ber­li­ner Schu­le, die auf äu­ßer­lich spek­ta­ku­lä­re Ge­schich­ten ver­zich­tet. Auch sein bei der dies­jäh­ri­gen Ber­li­na­le ur­auf­ge­führ­ter Film „Hel­le Näch­te“ macht es den Zu­schau­ern zu­nächst nicht leicht.

Auf sehr re­du­zier­te Art er­zählt er in sei­nem Road­mo­vie von ei­ner schwie­ri­gen Va­ter-Sohn-Be­zie­hung. Bei ei­ner Rei­se durch Nor­we­gen be­ge­ben sich bei­de auf Sinn­su­che. Das in­sze­niert Ars­lan dia­log­arm, in kar­ger Bild­spra­che und lang­sa­mem Tem­po.

Fa­zit: Schwer zu­gäng­li­ches Dra­ma, auf das man sich be­wusst ein­las­sen muss. El­ke Vo­gel

Va­ter (Ge­org Fried­rich) und Sohn (Tris­tan

Gö­bel) ha­ben sich nicht viel zu

sa­gen.

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