Zu­kunft für So­larWorld? Heu­te ist der Tag der Ent­schei­dung

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN -

BONN/FREI­BERG - Es ist die vor­erst letz­te Hür­de für den Neu­start von So­larWorld: Heu­te ta­gen die Gläu­bi­ger der ver­schie­de­nen Fir­men des So­lar­zel­len­her­stel­lers. Schau­platz ist der Gro­ße Saal im Amts­ge­richt Bonn.

Stimmt die­se au­ßer­or­dent­li­che Gläu­bi­ger­ver­samm­lung den Vor­la­gen von In­sol­venz­ver­wal­ter Horst Pie­pen­burg (63) zu, über­nimmt kom­men­den Mitt­woch die neue So­larWorld In­dus­tries. An ih­rer Spit­ze der bis­he­ri­ge So­larWorld-Chef Frank As­beck, der heu­te sei­nen 58. Ge­burts­tag fei­ert.

„Die Gläu­bi­ger stim­men über den Ver­kauf von Grund­stü­cken, Ma­schi­nen so­wie das Vor­rats­ver­mö­gen an den Pro­duk­ti­ons­stand­or­ten von So­larWorld in Frei­berg und im thü­rin­gi­schen Arn­stadt ab“, so ein Spre­cher von Pie­pen­burg. „Da­mit könn­ten 475 Ar­beits- und Aus­bil­dungs­plät­ze (475 in Arn­stadt und Frei­berg - inkl. Azu­bis) so­wie we­sent­li­che Tei­le der So­lar­zel­len- und Mo­dul­pro­duk­ti­on ge­si­chert wer­den.“In Sach­sen geht es um 27 Azu­bis. Tors­ten Hil­scher

So­lar­mo­du­le sind welt­weit be­gehrt. Doch ge­gen die chi­ne­si­sche Kon­kur­renz hat­te die al­te So­larWorld kei­ne Chan­ce.

Frank As­beck (58): Heu­te ent­schei­det sich, ob er ab Mitt­woch mit ei­ner neu­en So­larWorld wei­ter­ma­chen darf.

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