Dop­pel­tes Pech für Aue und Kem­pe

Dresdner Morgenpost - - FUSSBALL -

AUE - „Es war die spiel­ent­schei­den­de Sze­ne“, sagt FCE-Trai­ner Tho­mas Letsch zur Gelb-Ro­ten Kar­te von Den­nis Kem­pe nach 75 Mi­nu­ten. Da­nach nutz­te Hei­den­heim die Un­ord­nung und er­ziel­te den Tref­fer zum 2:1.

„Ich ha­be die Sze­ne selbst nicht so ge­nau ge­se­hen. Aber ich ha­be mit Den­nis ge­spro­chen, er sag­te mir, es sei ein nor­ma­les Lauf­du­ell ge­we­sen“, so Letsch, der nun in Braun­schweig auf sei­nen In­nen­ver­tei­di­ger ver­zich­ten muss. Aber was war ge­nau pas­siert? Aue hat­te in die­ser Sze­ne ei­gent­lich zwei­mal Pech. Kurz zu­vor war der Ball deut­lich im Aus, als Kol­ja Pusch ihn schnapp­te. Kem­pe rann­te hin­ter­her und streif­te den Hei­den­hei­mer hauch­zart am Ober­kör­per. Pusch brach al­ler­dings zu­sam­men, als sei er vom Pfeil im Hals ge­trof­fen wor­den. Das wie­der­um rief Schieds­rich­ter Flo­ri­an Bad­stüb­ner auf den Plan, er zück­te die Am­pel­kar­te - ei­ne viel zu har­te Ent­schei­dung.

Är­ger­lich, zu­mal Bad­stüb­ner - Ki­cker-No­te 5 - auch bei der Beur­tei­lung der Fouls nicht im­mer rich­tig lag. Ca­lo­ge­ro Riz­zu­to be­kam für sein ers­tes nor­ma­les Foul nach we­ni­gen Mi­nu­ten Gelb, Pusch zum Bei­spiel wühl­te sich 90 Mi­nu­ten durch die Kno­chen der Au­er oh­ne Ver­war­nung. Aber, auch das muss er­wähnt wer­den: Al­lein am Schieds­rich­ter lag es nicht, es war vor al­lem die Schuld der „Veil­chen“. nahro

„Ich ha­be doch gar nichts ge­macht“, sagt Au­es Den­nis Kem­pe (l.). Schieds­rich­ter Flo­ri­an Bad­stüb­ner schick­te ihn den­noch zum Du­schen.

Tho­mas Letsch

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.