Mar­kus

„Ich hof­fe, ich konn­te mei­ne El­tern stolz ma­chen“

Dresdner Morgenpost - - FUSSBALL - ZWI­CKAU - So span­nend woll­te es Dy­na­mo beim 3:2 ge­gen Ko­blenz nicht ma­chen. Vor al­lem nicht so ver­rückt. Für den neu­tra­len Fan war es ei­ne spek­ta­ku­lä­re Schluss­pha­se, für die Be­tei­lig­ten eher nicht.

„Am En­de kön­nen wir uns bei ,Schu­bi‘ be­dan­ken. Er hat uns 30 Zu­satz­mi­nu­ten er­spart und uns das Wei­ter­kom­men ge­ret­tet“, zoll­te Ka­pi­tän Mar­co Hart­mann sei­nem jun­gen Kee­per ein Son­der­lob. „Du ge­winnst et­was glück­lich 3:2, aber wir sind na­tür­lich froh, dass wir wei­ter sind“, zog Dy­na­mo-Coach Uwe Neu­haus ein nüch­ter­nes Fa­zit. „Wir ha­ben nach dem 2:1 un­se­re vie­len Kon­ter­chan­cen nicht ge­nutzt und dann kam das, was kom­men muss­te“, blick­te Neu­haus auf die ir­re Schluss­pha­se. „Das war ty­pisch Po­kal. So was geht dann auch mal ge­gen die hö­her­klas­si­ge­re Mann­schaft aus, aber wir ha­ben uns durch­ge­setzt“, so Neu­haus.

Die letz­ten Mi­nu­ten ge­hör­ten Mar­kus Schu­bert. „Das 2:2 geht auf mei­ne Kap­pe“, zeig­te sich der Kee­per selbst­kri­tisch nach sei­nem miss­glück­ten Ab­schlag. Nach dem 3:2 durch Ai­as Aos­man kam post­wen­dend der Elf­me­ter, den Schu­bert pa­rier­te. „Da konn­te ich mei­nen Feh­ler wie­der gut­ma­chen. Dass ich nach dem Ab­pfiff vom Block ge­fei­ert wur­de, war me­ga. Ich hof­fe, ich konn­te mei­ne El­tern stolz ma­chen“, strahl­te „Schu­bi“. nahro

Vol­le Tri­bü­ne! Von den mit­ge­reis­ten schwarz-gel­ben Fans gab’s laut­star­ke Un­ter­stüt­zung für die Dy­na­mo-Spie­ler. Tor für Dy­na­mo! So über­legt traf Erich Ber­ko zum 1:1-Aus­gleich.

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