BVB bleibt hart

Fall Dem­be­le

Dresdner Morgenpost - - FUSSBALL -

DORT­MUND - Der Trans­fer­streit zwi­schen Bo­rus­sia Dort­mund und Ous­ma­ne Dem­be­le wird mehr und mehr zum ab­schre­cken­den Bei­spiel für den Ver­fall der Sit­ten im Pro­fi­fuß­ball.

Das kon­se­quen­te Vor­ge­hen der BVB-Bos­se, das ers­te An­ge­bot des FC Bar­ce­lo­na ab­zu­leh­nen und die Su­s­pen­die­rung des Fran­zo­sen „bis auf Wei­te­res“auf­recht­zu­er­hal­ten, nö­tigt selbst den Li­ga-Kon­kur­ren­ten Re­spekt ab. „Ich fin­de, dass sich der BVB bis­lang sehr klug ver­hal­ten hat“, lob­te Bay­ern-Prä­si­dent Uli Ho­en­eß, „man muss als gro­ßer Ver­ein, das ist Dort­mund nun mal, auch mal Stär­ke zei­gen und sa­gen: Ent­we­der wir krie­gen, was wir uns vor­stel­len, oder er hat zu blei­ben.“

BVB-Erz­ri­va­le Ho­en­eß äu­ßer­te viel Ver­ständ­nis für die Dort­mun­der Marsch­rou­te, ent­we­der den ge­wünsch­ten Preis für Dem­be­le von min­des­tens 130 Mil­lio­nen zu ge­ne­rie­ren oder den Ablauf der Trans­fer­frist ab­zu­war­ten. „Der 31. Au­gust kommt bald. Bis da­hin kön­nen sie ihn auf ei­nem Ne­ben­platz trai­nie­ren las­sen. Am 1. Sep­tem­ber muss er wie­der Voll­gas ge­ben, er wird sei­nen Markt­wert hal­ten wol­len.“

Das Vor­ge­hen des trot­zi­gen 20-Jäh­ri­gen, der mit ei­nem Trai­nings­streik am Don­ners­tag sei­nen Wech­sel zu Bar­ca vor­an­trei­ben woll­te, hält der Bay­ern-Prä­si­dent „für skan­da­lös“.

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