TalTsa­plse­perr­ren--DDr­ar­maa­ma:Stra­fen für Ki­ta-Er­zie­he­rin­nen

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN -

Fünf Mo­na­te nach der Ret­tung ei­ner Drei­jäh­ri­gen aus dem Baut­zener Stau­see sind die Un­ter­su­chun­gen zu dem Un­glück ab­ge­schlos­sen. Ge­gen zwei Er­zie­he­rin­nen (56, 60) er­ließ das Amts­ge­richt Bautzen Straf­be­feh­le über je 3 000 Eu­ro. „Sie sind rechts­kräf­tig“, sag­te der Spre­cher der Staats­an­walt­schaft Gör­litz, Till Ne­u­mann, ges­tern.

Die Frau­en hät­ten „durch Fahr­läs­sig­keit die Kör­per­ver­let­zung zwei­er Kin­der ver­ur­sacht“. Im Fall ei­ner 53 Jah­re al­ten Kol­le­gin geht die Jus­tiz von ei­nem ge­rin­ge­ren Tat­bei­trag aus. Ihr Ver­fah­ren soll da­her ein­ge­stellt wer­den, so­bald sie ei­ne Geld­bu­ße von 500 Eu­ro ge­zahlt hat.

Das Mäd­chen und ein gleich­alt­ri­ger Jun­ge hat­ten sich bei ei­nem Aus­flug ih­rer Ki­ta-Grup­pe zum Vor­stau der Tal­sper­re am Grün­don­ners­tag von den Be­treu­ern un­be­merkt ent­fernt. Laut Staats­an­walt­schaft sind sie an ei­ner Trep­pe ins Was­ser ge­gan­gen. Der Jun­ge konn­te sich al­lein ret­ten, das Mäd­chen nicht. Es wur­de von ei­ner Er­zie­he­rin aus dem Was­ser ge­zo­gen und re­ani­miert. Nach der­zei­ti­gem Stand sol­len die Kin­der kei­ne Fol­ge­schä­den ha­ben.

Feu­er­wehr­leu­te sind am Grün­don­ners­tag auf dem Weg zum Vor­stau des Baut­zener Stau­sees, wo ein Mäd­chen (3) re­gungs­los im Was­ser trieb.

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