Lau­sit­zer Gla­dio­len­wie­se ist ein of­fi­zi­el­les Na­tur­wun­der

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN -

Die Wil­de Gla­dio­len­wie­se Dauban in der Ober­lau­sitz ist zum Na­tur­wun­der 2017 ge­kürt wor­den. Sie sei als Sie­ger aus ei­nem Wett­be­werb her­vor­ge­gan­gen, an dem sich 21 deut­sche Na­tur­land­schaf­ten be­tei­ligt hat­ten, teil­te die Heinz Siel­mann Stif­tung ges­tern mit. Mit der Wahl zum schöns­ten Na­tur­wun­der macht sie seit acht Jah­ren auf au­ßer­ge­wöhn­li­che Na­tur­phä­no­me­ne in Deutsch­land auf­merk­sam. 2017 stan­den wil­de Wie­sen und Wei­den im Fo­kus.

Die 1994 auf dem frü­he­ren DDR-Trup­pen­übungs­platz Dau­ba­ner Wald ent­deck­te und seit­dem ge­pfleg­te Wie­se stellt nach An­ga­ben des Staats­be­trie­bes Sach­sen­forst das bun­des­weit größ­te Vor­kom­men wil­der Gla­dio­len dar. Da­mals blüh­ten auf ei­ner Wie­se 30 Ex­em­pla­re der vom Auss­ter­ben be­droh­ten Dach­zie­ge­li­ge Sieg­wurz (Gla­dio­lus im­bri­ca­tus). Im Ju­li die­ses Jah­res wur­den beim jähr­li­chen Mo­ni­to­ring auf der Wie­se 1350 Wild­gla­dio­len und mehr als 2000 Or­chi­de­en er­fasst.

Die Gla­dio­len­wie­se im Dau­ba­ner Wald. Sie be­her­bergt das größ­te Gla­dio­len­vor­kom­men in Deutsch­land.

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