Eu­ro­fi­nanz­mi­nis­ter sind of­fen für den „Eu­ro für al­le“

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TAL­LINN. Nach dem Vor­stoß des Eu­kom­mis­si­ons­chefs Je­an-clau­de Juncker zur Aus­wei­tung der Eu­ro­zo­ne ha­ben sich die Eu­ro-fi­nanz­mi­nis­ter grund­sätz­lich of­fen für ei­nen „Eu­ro für al­le“ge­zeigt. „Ver­tie­fung und Er­wei­te­rung des Eu­roraums wer­den par­al­lel wei­ter­ge­hen“, sag­te Eu­ro­grup­pen-chef Je­ro­en Di­js­sel­blo­em ges­tern nach dem Tref­fen der Eu­ro-fi­nanz­mi­nis­ter in Tal­linn. „Ei­ni­ge Län­der ar­bei­ten sehr hart dar­an, die Bei­tritts­kri­te­ri­en zu er­fül­len. In an­de­ren gibt es da­zu im Mo­ment kaum Am­bi­tio­nen.“In je­dem Fall könn­ten Län­der aber nicht zur Ein­füh­rung der Ge­mein­schafts­wäh­rung ge­zwun­gen wer­den. Juncker hat­te in ei­ner Grund­satz­re­de zur La­ge der EU am Mitt­woch dar­auf ge­drun­gen, den Eu­ro in sämt­li­chen Eu-län­dern ein­zu­füh­ren.

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