IG Me­tall rech­net in neu­er Ta­rif­run­de mit har­tem Kon­flikt

Dresdner Neueste Nachrichten - - WIRTSCHAFT -

BER­LIN. Die Ta­rif­run­de 2018 in der Me­tall- und Elek­tro­in­dus­trie in Sach­sen, Ber­lin und Bran­den­burg wirft ih­re Schat­ten vor­aus. Zwar steht die kon­kre­te Lohn­for­de­rung noch nicht fest. Doch auf der jüngs­ten Sit­zung der Ta­rif­kom­mis­si­on der In­dus­trie­ge­werk­schaft Me­tall (IG Me­tall) zeich­ne­te sich die Er­war­tungs­hal­tung auf ei­ne kräf­ti­ge An­he­bung der Ent­gel­te um sechs Pro­zent ab. Zu­dem wird es um die An­glei­chung der Wo­chen­ar­beits­zeit ge­hen. Im Os­ten be­trägt sie 38 St­un­den – drei St­un­den mehr als im Wes­ten.

Die 270 000 Be­schäf­tig­ten der Bran­che in den drei Ost-län­dern „sind nicht ein­ver­stan­den, 27 Jah­re nach der deut­schen Ein­heit mit ei­ner un­ter­schied­li­chen Wo­chen­ar­beits­zeit zu le­ben“, sag­te in Ber­lin Ig-me­tall-be­zirks­lei­ter Oli­vier Hö­bel. Die Ar­beit­ge­ber sei­en gut be­ra­ten, „mit uns über ei­nen Ein­stieg in ei­ne ernst­haf­te Lö­sung zu ver­han­deln“, be­ton­te er. Die ho­he Lohn­for­de­rung ver­tei­dig­te Hö­bel mit Blick auf die sehr gu­ten wirt­schaft­li­chen Aus­sich­ten in der Bran­che. Der IG Me­tall geht es auch dar­um, die we­gen der Di­gi­ta­li­sie­rung fle­xi­ble­re Ar­beits­zeit zu ge­stal­ten. Die Ar­beit­ge­berFor­de­run­gen „wei­sen auf ei­nen har­ten Kon­flikt hin, der uns ins Haus steht“mi

Oli­vier Hö­bel

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