60 Jah­re Tra­bi Dnn­le­ser schi­cken Er­in­ne­run­gen

Bit­ten jetzt 0uch die Ge­sund­heits­äm­ter zur K0s­se?

Dresdner Neueste Nachrichten - - ERSTE SEITE - VON ANDRE­AS DUNTE

Tol­le Re­so­nanz auf die Les­er­fo­to-ak­ti­on un­se­rer Zei­tung zum 60. Ju­bi­lä­um des Tra­bant. Dnn-le­ser An­ne­ma­rie und Mat­thi­as Mai ha­ben ein Fo­to ih­res ers­ten Tra­ban­ten ein­ge­sandt – und das zeigt, wie sich ein West­schlauch­boot auf ei­ner Ost-pap­pe in Un­garn macht. Le­sen Sie die Sto­ry hin­ter dem Bild:

DRES­DEN/LEIP­ZIG. Rie­sen­auf­re­gung nach dem Dnn-bei­trag „Kas­sen gän­geln Ärzte bei Grip­pe­schutz: Vier­fach-impf­stoff nur mit Zu­zah­lung“. Bei der Re­dak­ti­on klin­gel­ten ges­tern die Te­le­fo­ne heiß, da vie­le Men­schen bei den Ge­sund­heits­äm­tern in Sach­sen um ei­nen Impf­ter­min ge­be­ten hat­ten – zu­meist aber er­fah­ren muss­ten, dass Ter­mi­ne knapp sind und für sie – an­ders als be­rich­tet – der wirk­sa­me­re Vier­fach-grip­pe­schutz nicht un­be­dingt kos­ten­los zu ha­ben sei. Das Mi­nis­te­ri­um für So­zia­les und Ver­brau­cher­schutz will sich in Kür­ze zu der Pro­ble­ma­tik äu­ßern. Rück­spra­chen bei den Ge­sund­heits­äm­tern im Land ste­hen of­fen­bar noch aus. Beim Ge­sund­heits­amt Leip­zig hieß es ges­tern, dass es nach Ver­öf­fent­li­chung des Bei­trags ei­nen „ge­wal­ti­gen An­drang“ge­ge­ben ha­be. Grund­sätz­lich wür­de man mit dem Vier­fach­schutz imp­fen, be­stä­tig­te ein Rat­haus­spre­cher. „Al­ler­dings hängt es von der je­wei­li­gen Kran­ken­kas­se ab, ob die Imp­fung kos­ten­los für den Pa­ti­en­ten ist oder ob er zu­zah­len muss.“Die Kas­sen wür­den das un­ter­schied­lich hand­ha­ben.

Die AOK Plus hat – stell­ver­tre­tend für wei­te­re Kran­ken­kas­sen in Sach­sen – Ra­batt­ver­trä­ge über ei­nen Drei­fach-impf­stoff ab­ge­schlos­sen. Ob­wohl die Säch­si­sche Impf­kom­mis­si­on (Si­ko) aus­drück­lich ei­nen Vier­fach­schutz emp­fiehlt, for­dern die Kran­ken­kas­sen die Ärzte im Frei­staat auf, nur das preis­wer­te­re Mit­tel mit dem Drei­fach­schutz zu sprit­zen. Al­ler­dings könn­ten sie in me­di­zi­nisch be­grün­de­ten Ein­zel­fäl­len da­von ab­wei­chen. Ärzte müs­sen das ge­gen­über den Kas­sen ge­nau dar­le­gen. Be­ste­hen Pa­ti­en­ten oh­ne vom Arzt be­stä­tig­te me­di­zi­ni­sche In­di­ka­ti­on auf dem Vier­fach­impf­stoff, müs­sen sie für die Kos­ten (zwi­schen 15 und 23 Eu­ro) selbst auf­kom­men.

Fo­to: Fa­mi­lie Mai

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