13 Mil­lio­nen-sprit­ze für So­lar­fo­li­en-fa­b­rik He­lia­tek

Dresd­ner Her­stel­ler or­ga­ni­scher So­lar­zel­len ak­qui­riert wei­te­re 15 Mil­lio­nen Eu­ro Ri­si­ko­ka­pi­tal

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DRES­DEN. In­ves­to­ren aos Hong­kong sind bei He­lia­tek Dres­den ein­ge­stie­gen. Der Tech­no­lo­gie­füh­rer für or­ga­ni­sche So­lar­fo­li­en be­kommt von den Chi­ne­sen Ond wei­te­ren Ri­si­ko­ka­pi­tal­ge­bern 13 Mil­lio­nen Eo­ro, Om den Markt aof­zo­rol­len.

DRES­DEN. Der Dresd­ner Or­ga­nik­so­lar­fo­li­en-her­stel­ler He­lia­tek hat neue In­ves­to­ren ge­fun­den: Ne­ben der Rwe-toch­ter In­no­gy, BASF und wei­te­ren eta­blier­ten Ri­si­ko­ka­pi­tal­ge­bern sind nun ein Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men aus Hong­kong und ei­ne deut­sche Fa­mi­li­en­hol­ding aus der Bau­bran­che ein­ge­stie­gen.

Die Na­men der neu­en In­ves­to­ren nann­te He­lia­tek al­ler­dings nicht, da­für aber die nun ein­ge­wor­be­ne Sum­me: rund 15 Mil­lio­nen Eu­ro zu­sätz­lich ha­ben die neu­en und al­ten In­ves­to­ren zu­sam­men für das Jahr 2017 in die Topf ge­wor­fen. Be­reits im Jahr 2016 hat­te He­lia­tek – das selbst noch kei­ne Ge­win­ne schreibt - zir­ka 60 Mil­lio­nen Eu­ro Ri­si­ko­ka­pi­tal (VC) ak­qui­riert.

Die neu­en Mil­lio­nen wol­len die He­lia­tek-chefs ein­set­zen, um die or­ga­ni­schen Son­nen­en­er­gie­samm­ler aus Dres­den wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und zu ver­mark­ten und um die Fa­b­rik an der Treid­ler­stra­ße in Dres­den aus­zu­bau­en. Vor al­lem aber wol­len die He­lia­tek-in­ge­nieu­re ge­mein­sam mit Part­nern aus ver­schie­de­nen Bran­chen welt­weit wei­te­re Re­fe­renz­ob­jek­te auf­bau­en, die de­mons­trie­ren, wo und wie He­lia­tek-so­lar­fo­li­en ein­setz­bar sind. Bis­her wur­den sol­che bieg­sa­men und teils auch durch­sich­ti­gen So­lar­zel­len bei­spiels­wei­se auf Flug­hä­fen, auf Trag­luft­hal­len und vor al­lem an Haus­fas­sa­den pro­be­wei­se in­stal­liert. Laut He­lia­tek spie­len sie vor al­lem an eher licht­schwa­chen Or­ten ih­re Stär­ken aus – dort ha­ben sie ei­ne hö­he­re Aus­beu­te als klas­si­sche, si­li­zi­um­ba­sier­te Pho­to­vol­ta­ik-mo­du­le. Die Tech­no­lo­gie da­für wur­de ur­sprüng­lich an den Unis Dres­den und Ulm ent­wi­ckelt.

Für He­lia­tek sind die neu­en In­ves­to­ren nicht nur we­gen der zu­sätz­li­chen Mil­lio­nen will­kom­men, die den lau­fen­den Ge­schäfts­be­trieb fi­nan­zie­ren. Die Fir­ma aus Hong­kong könn­te bei­spiels­wei­se ein Tür­öff­ner im Rie­sen­markt Chi­na sein. „Un­ser ers­ter asia­ti­scher In­ves­tor wird uns da­bei hel­fen, un­se­re Stra­te­gie in die­ser wich­ti­gen Re­gi­on zu­künf­tig wei­ter aus­zu­ar­bei­ten“, er­klär­te He­lia­tek-chef Thi­baud Le Sé­guil­lon.

Die TU Dres­den und die Uni Ulm hat­ten He­lia­tek 2006 ge­grün­det. 2012 bau­te das Un­ter­neh­men sei­ne ers­te Test­fa­brik für or­ga­ni­sche So­lar­zel­len „von der Rol­le“in Dres­den. Seit 2016 er­wei­tert die Fir­ma die­se Pi­lot­an­la­ge, um in die Mas­sen­pro­duk­ti­on ein­zu­stei­gen.

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