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Dresdner Neueste Nachrichten - - POLITIK -

aus Straß­burg zu Wein­stein:

„So­bald man ein rei­cher und/oder mäch­ti­ger Mann ist, ist es wei­ter­hin mög­lich, Frau­en un­ge­straft zu miss­brau­chen. Das ist ei­ne Tat­sa­che. Zur Macht der Be­läs­ti­ger ge­hört es, Schuld­ge­füh­le bei ih­ren Op­fern zu we­cken. Das gilt in Hol­ly­wood eben­so wie in der Ar­mee, in der Po­li­tik, auf der Ar­beit und im all­täg­li­chen Le­ben.“ eben­falls da­zu:

„Das Un­ter­neh­men hat (mit dem Raus­wurf) lan­ge ge­war­tet, der Schritt hät­te Jah­re frü­her er­fol­gen müs­sen. Da­mit hat die Pro­duk­ti­ons­fir­ma letzt­lich ein Kli­ma be­för­dert, in dem Wein­steins Ver­hal­ten – das in Hol­ly­wood wohl­be­kannt war – to­le­riert, ver­deckt und so­gar erst er­mög­licht wur­de. Des­halb trägt sie ei­ne Mit­schuld an den Vor­gän­gen.“

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