In­fi­ne­on pro­fi­tiert von Au­to­chips

Um­satz und Ge­winn le­gen deut­lich zu

Dresdner Neueste Nachrichten - - WIRTSCHAFT - VON NATALI SCHWAB

MÜNCHEN/DRES­DEN. In­fi­ne­on pro­fi­tiert stark von der gu­ten Nach­fra­ge nach Chips für die Au­to­mo­bil­in­dus­trie. Der Chip­kon­zern mit Pro­duk­ti­ons­stät­te in Dres­den leg­te im En­de Sep­tem­ber zu En­de ge­gan­ge­nen Ge­schäfts­jahr 2016/17 bei Um­satz und Ge­winn deut­lich zu. Im vier­ten Quar­tal sorg­te der schwä­che­re Dol­lar je­doch für deut­li­che Brems­spu­ren und ver­hin­der­te ein noch bes­se­res Er­geb­nis.

Im ab­ge­lau­fe­nen Ge­schäfts­jahr stieg der Um­satz um 9 Pro­zent auf knapp 7,1 Mil­li­ar­den Eu­ro, wie das Un­ter­neh­men ges­tern mit­teil­te. Das für den Kon­zern ent­schei­den­de ope­ra­ti­ve Er­geb­nis leg­te über­durch­schnitt­lich um fast ein Vier­tel auf 1,2 Mil­li­ar­den Eu­ro zu. Die Zah­len la­gen da­mit im Rah­men der von In­fi­ne­on aus­ge­ge­be­nen Pro­gno­se. Die Zie­le hat­te der Kon­zern erst im März er­höht. Un­ter dem Strich er­höh­te der Halb­lei­ter­her­stel­ler den Ge­winn von 744 auf 790 Mil­lio­nen Eu­ro. Die Di­vi­den­de soll da­her um 0,03 Eu­ro auf 0,25 Eu­ro je Ak­tie an­ge­ho­ben wer­den.

In­fi­ne­on mach­te da­bei be­son­ders gu­te Ge­schäf­te mit Chips für Elek­tro­mo­bi­li­tät und Fah­re­ras­sis­tenz­sys­te­me. Aber auch das Ge­schäft mit Er­neu­er­ba­ren Ener­gi­en leg­te wei­ter zu – eben­so wie das mit In­dus­trie­halb­lei­tern. Hier zahl­te sich für In­fi­ne­on der zu­neh­men­de Trend zu au­to­ma­ti­sier­ten Pro­duk­ti­ons­ma­schi­nen und Ro­bo­tik aus. Der Kon­zern plant im lau­fen­den Ge­schäfts­jahr In­ves­ti­tio­nen von 1,1 bis 1,2 Mil­li­ar­den Eu­ro und den Aus­bau der Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten.

Im Ge­samt­jahr 2017/18 er­war­tet In­fi­ne­on ein Um­satz­plus von 7 bis 11 Pro­zent und da­mit ein ver­gleich­ba­res Wachs­tum im Ver­gleich zum Vor­jahr.

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