Ost­agrar­mi­nis­ter for­dern Eu­mit­tel für Land­wirt­schaft

Dresdner Neueste Nachrichten - - WIRTSCHAFT -

POTSDAM. Die Agrar­mi­nis­ter der ost­deut­schen Bun­des­län­der for­dern von der EU ei­ne Fort­set­zung der För­de­rung hei­mi­scher Land­wirt­schaft und der länd­li­chen Re­gio­nen. Die Eu-agrar­po­li­tik ha­be den Struk­turum­bruch in den länd­li­chen Re­gio­nen Ost­deutsch­lands be­glei­tet und da­mit ge­hol­fen, Ar­beits­plät­ze zu si­chern und au­ßer­halb der Land­wirt­schaft neue Wert­schöp­fungs­ket­ten zu er­schlie­ßen, hieß es in ei­nem Schrei­ben der fünf Mi­nis­ter an die Eu-kom­mis­si­on. Die­ser Pro­zess müs­se auch in der neu­en För­der­pe­ri­ode ab 2020 fort­ge­setzt wer­den.

In ei­nem The­sen­pa­pier for­dern die Mi­nis­ter, dass ins­be­son­de­re die re­gio­nal ver­an­ker­te Land­wirt­schaft fi­nan­zi­ell un­ter­stützt wer­den müs­se. Da­zu ge­hör­ten auch Di­rekt­zah­lun­gen an Land­wir­te, de­ren Er­trag star­ken markt- und wit­te­rungs­be­ding­ten Schwan­kun­gen un­ter­lie­ge. Zu­dem müs­se es die Mög­lich­keit ge­ben, die länd­li­chen Re­gio­nen ge­zielt zu för­dern, um sie auch bei rück­läu­fi­ger Be­völ­ke­rungs­zahl als Le­bens- und Wirt­schafts­räu­me zu er­hal­ten.

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