STRESS FÜR DIE STASI

Städ­tep.rt­nersch.ften sind heu­te d.s Norm.ls­te der Welt. Vor 30 J.hren w.r d.s in der DDR noch g.nz .nders. Zu Zei­ten des Ei­ser­nen Vorh.ngs w.r die An­nä­he­rung von Dres­den und H.m6urg – die nicht zu­letzt durch die Ver­schmut­zung der El6e ver­6un­den w.ren – e

Dresdner Neueste Nachrichten - - ERSTE SEITE - VON INGOLF PLEIL

Was die Städ­te­part­ner­schaft Dres­den-ham­burg aus­lös­te

Für die Staats­si­cher­heit der DDR muss es der blan­ke Hor­ror ge­we­sen sein: Mit dem welt­po­li­ti­schen Tau­wet­ter nach dem jahr­zehn­te­lan­gen Kal­ten Krieg zwi­schen Ost und West öff­ne­te sich in den 1980er Jah­ren plötz­lich die Tür für deutsch-deut­sche Städ­te­part­ner­schaf­ten. Die bei­den Saar­län­der Os­kar La­fon­tai­ne (da­mals SPD, heu­te Lin­ke), da­mals Mi­nis­ter­prä­si­dent im Saar­land, und Erich Hone­cker (SED), Staats­rats­vor­sit­zen­der und mäch­tigs­ter Mann der DDR, be­rei­te­ten den Weg für ei­ne Ver­ein­ba­rung zwi­schen Saar­lou­is und Ei­sen­hüt­ten­stadt. Das war Mit­te der 1980er Jah­re und ließ bei der Staats­si­cher­heit die gan­ze Ma­schi­ne­rie an­rol­len.

„Es ist un­glaub­lich, was da für ein Auf­wand be­trie­ben wur­de, al­les war ge­tra­gen von ei­nem tie­fen Miss­trau­en ge­gen­über den ei­ge­nen Bür­gern“, er­zählt Kon­rad Felber im Ge­spräch mit den DNN. Er ist Lei­ter der Au­ßen­stel­le Dres­den des Bun­des­be­auf­trag­ten für die Un­ter­la­gen der Staats­si­cher­heit (BSTU), wo die Hin­ter­las­sen­schaf­ten des Ddr-ge­heim­diens­tes ver­wal­tet und für die Öf­fent­lich­keit zu­gäng­lich ge­macht wer­den. Für ei­nen Vor­trag an­läss­lich der Städ­te­part­ner­schaft Dres­den-ham­burg in der Han­se­stadt hat er Tau­sen­de Sei­ten der Sta­siAk­ten ge­wälzt.

Welt­po­li­tisch war es ein gro­ßer Schritt, den Ost und West vor mehr als 30 Jah­ren reich­lich zö­ger­lich gin­gen. Nach dem En­de des Zwei­ten Welt­kriegs wur­de hü­ben und drü­ben zu­nächst auf Ab­gren­zung ge­setzt. Waf­fen­starr stan­den sich die Blö­cke an dem ge­gen­über, was für den Wes­ten ei­ne un­na­tür­li­che in­ner­deut­sche Gren­ze war und für den Os­ten ei­ne Staats­gren­ze zwi­schen „über­le­ge­nem So­zia­lis­mus“und „pa­ra­si­tä­rem Im­pe­ria­lis­mus“. Erst mit der Ost-po­li­tik der An­nä­he­rung un­ter Wil­ly Brandt (SPD) kam Be­we­gung in die ver­fah­re­ne Sa­che. Doch es muss­ten noch meh­re­re hoch­be­tag­te so­wje­ti­sche Staats­chefs ab­le­ben, be­vor der jün­ge­re Micha­el Gor­bat­schow 1985 ans Ru­der kam und ei­ne Po­li­tik von Glas­nost (Of­fen­heit) und Pe­re­s­troi­ka (Um­ge­stal­tung) auf den Weg brin­gen konn­te. Mit der Ver­stän­di­gung von Hone­cker und La­fon­tai­ne bei ei­nem Tref­fen in Berlin im No­vem­ber 1985 war der Bann ge­bro­chen – auch wenn das noch nicht al­le Ost­funk­tio­nä­re wahr­ha­ben woll­ten. Am 14. De­zem­ber 1987 in Dres­den und zwei Ta­ge spä­ter in Ham­burg wur­de die Ver­ein­ba­rung über die Städ­te­part­ner­schaft von Ham­burgs Ers­tem Bür­ger­meis­ter Klaus von Dohn­anyi (SPD) und Dres­dens Ober­bür­ger­meis­ter Wolf­gang Berg­ho­fer (SED) un­ter­zeich­net.

Spä­tes­tens da be­gann für die Stasi der Stress. Ob Fuß­bal­ler von Dy­na­mo Dres­den, Mu­si­ker der Staats­ka­pel­le oder Wis­sen­schaft­ler der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät (TU) – wann im­mer Kon­tak­te ins NSW, das nicht­so­zia­lis­ti­sche Wirt­schafts­ge­biet, an­stan­den, pack­te den Ge­heim­dienst un­ter Mi­nis­ter Erich Miel­ke der pa­ra­no­ide Wahn­sinn. Mit al­len Mit­teln soll­te ver­mie­den wer­den, dass Ddr-bür­ger die Ge­le­gen­heit zum Ver­las­sen der Re­pu­blik nutz­ten – das pass­te schließ­lich nicht zur stets pos­tu­lier­ten Groß­ar­tig­keit des ei­ge­nen Sys­tems.

„Ver­trau­li­che Ver­schluss­sa­che – VVS 0008““stand über dem Pa­pier vom 23. No­vem­ber 1987. Es kam von Mi­nis­ter Miel­ke höchst­selbst. „Aus ge­ge­be­nem An­lass“in­for­mier­te er über ei­ne Ver­fü­gung des Mi­nis­ter­rats der DDR über die „Auf­ga­ben der Staats­or­ga­ne bei der Vor­be­rei­tung und Rea­li­sie­rung von Städ­te­part­ner­schaf­ten zwi­schen Städ­ten der DDR und Städ­ten der BRD“. For­mal war der Mi­nis­ter­rat mit Wil­li Stoph an der Spit­ze die Re­gie­rung der DDR. Doch prak­tisch war er nur der Durch­lauf­er­hit­zer für Ent­schei­dun­gen des Po­lit­bü­ros des Zen­tral­ko­mi­tees (ZK) der So­zia­lis­ti­schen Ein­heits­par­tei (SED). Mit sei­nem „Staats­ge­heim­nis“setzt Miel­ke den „de­mo­kra­ti­schen Zen­tra­lis­mus“um. Bei den Rä­ten der Städ­te, Krei­se und Be­zir­ke ein­ge­hen­de An­fra­gen von West-städ­ten wa­ren „un­be­ant­wor­tet“dem „Mi­nis­te­ri­um für Aus­wär­ti­ge An­ge­le­gen­hei­ten, Ab­tei­lung BRD“zu­zu­lei­ten.

Und na­tür­lich ging es um die Si­cher­heit. Schon drei Ta­ge spä­ter gab der Chef der Stasi-be­zirks­ver­wal­tung, Horst Böhm, die Wei­sun­gen sei­nes Chefs aus Berlin nach un­ten wei­ter. In sei­nem „Maß­nah­me­plan“sprach der Ge­ne­ral­ma­jor von „ver­stärk­ten Ver­su­chen des Geg­ners, das po­li­ti­sche An­lie­gen des an­ge­streb­ten Dia­logs für sub­ver­si­ve Ak­ti­vi­tä­ten ge­gen die DDR“zu miss­brau­chen. Na­tür­lich wa­ren al­le „dies­be­züg­li­chen Plä­ne und Ab­sich­ten ziel­stre­big auf­zu­klä­ren und er­kann­te An­grif­fe des Geg­ners ent­schie­den ab­zu­weh­ren“.

Da­mit soll es an die­ser Stel­le ge­nug sein mit dem ein­schlä­gi­gen Stasi-jar­gon, der sich in die­ser Wei­se auf fünf dicht­be­schrie­be­nen Sei­ten fort­setzt. Zu die­sem Zeit­punkt be­stand im Be­zirk Dres­den le­dig­lich ei­ne Städ­te­part­ner­schaft zwi­schen Mei­ßen und Fell­bach, zwi­schen Rie­sa und Mann­heim so­wie Dres­den und Ham­burg wa­ren sie in Vor­be­rei­tung. Böhms An­wei­sun­gen über­setz­te die Ab­tei­lung XX der Be­zirks­ver­wal­tung dann noch mal für die Kreis­dienst­stel­len im Be­zirk mit ei­ner An­wei­sung un­ter dem Ti­tel „In­for­ma­ti­ons­be­darf“. Da­rin lis­te­te Stasi-oberst Ernst Tz­scheutsch­ler auf, was als Ver­such, die Städ­te­part­ner­schaft „zu miss­brau­chen und zu un­ter­lau­fen“, zu wer­ten war: Be­stre­bun­gen, die Part­ner­schafts­be­zie­hung „aus­schließ­lich auf so­ge­nann­te mensch­li­che Be­geg­nun­gen auf brei­tes­ter Ebe­ne zu kon­zen­trie­ren“oder auch durch „Un­ter­lau­fen staat­li­cher Wei­sun­gen“di­rek­te Kon­tak­te zwi­schen Per­so­nen auf kom­mu­na­ler Ebe­ne, zwi­schen Wis­sen­schaft­lern, Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­den, Sport­lern und Ju­gend­li­chen, Pri­vat­per­so­nen un­ter­schied­li­cher Art“zu er­mög­li­chen. Die Stasi fürch­te­te Druck auf die Ge­neh­mi­gung von Aus­rei­se­an­trä­gen und zur Bil­dung kirch­li­cher Part­ner­schaf­ten und Ver­su­che, „Ddrkon­takt­part­ner ma­te­ri­ell und fi­nan­zi­ell zu kor­rum­pie­ren“. Vom We­sen ei­ner Städ­te­part­ner­schaft, die da­von lebt, dass sie „von den Men­schen ge­tra­gen wird“, wie es der ers­te frei­ge­wähl­te Ober­bür­ger­meis­ter von Dres­den, Her­bert Wa­gner (CDU), am Frei­tag im Dnn-in­ter­view er­klär­te, blieb zu Ddr-zei­ten prak­tisch nichts üb­rig.

Viel­mehr brach­te die Stasi ih­ren gan­zen Spit­zel­ap­pa­rat in Stel­lung. Sie hat­te Angst vor Pro­vo­ka­tio­nen und Stör­ak­tio­nen bei Rei­sen von Ddr-de­le­ga­tio­nen in den Wes­ten und vor „Wer­be- und Ab­schöp­fungs­hand­lun­gen sei­tens der der BRD bzw. an­de­rer im­pe­ria­lis­ti­scher Ge­heim­diens­te“. So dau­er­te es nicht lan­ge, bis Be­rich­te in­of­fi­zi­el­ler Stasi-mit­ar­bei­ter rund um die Städ­te­part­ner­schaft ak­ten­kun­dig wur­den. Am 21. De­zem­ber 1987 be­rich­tet ein IM über SPD und CDU in Ham­burg (Es gab „in­ner­halb der Cdu-frak­ti­on ge­wis­se Span­nun­gen“). Am 22. De­zem­ber macht die Stasi ei­nen Be­richt von IM „Mai“ak­ten­kun­dig. Er be­schrieb sei­ne Ge­sprä­che mit Dohn­anyi, schimpf­te über die Künst­ler­agen­tur der DDR und gab In­for­ma­tio­nen über die Ge­schäf­te ei­ner Ham­bur­ger Ree­de­rin wie­der, die ihm nach ei­ge­nem Be­kun­den „ver­trau­lich mit­ge­teilt wor­den“sei­en, und vie­les mehr. Die Öff­nung der Stasi-ak­ten ließ in­zwi­schen er­ken­nen, dass hin­ter die­sem Deck­na­men der In­ten­dant der Dresd­ner Sem­per­oper, Gerd Schön­fel­der, stand. Ob sich al­le Be­trof­fe­nen die­ses Ver­trau­ens­bruchs be­wusst sind, ist nicht be­kannt. In ei­ner Chro­no­lo­gie Ham­burgs zur Städ­te­part­ner­schaft fin­det Schön­fel­der bis­lang noch wohl­wol­len­de Er­wäh­nung.

Als sich Klaus von Dohn­anyi, da­mals Ham­burgs Ers­ter Bür­ger­meis­ter, 1985 vor­sich­tig für ei­ne An­nä­he­rung an Dres­den zu in­ter­es­sie­ren be­gann – schließ­lich be­stand mit der El­be und nicht zu­letzt de­ren Ver­schmut­zung ein ganz na­tür­li­ches Band zwi­schen den Städ­ten – da be­gann auch das In­ter­es­se der Stasi an ihm. Die Ddr-schlapp­hü­te fass­ten ih­re Er­kennt­nis­se un­ter dem Na­men „Hy­drant“zu­sam­men – war­um auch im­mer.

Dohn­anyi trat Mit­te 1988 in Ham­burg aus „in­nen­po­li­ti­schen“Grün­den zu­rück. Mit­hin ge­riet na­tur­ge­mäß sein Nach­fol­ger Hen­ning Vo­scher­au ins Vi­sier der Stasi. In­for­ma­tio­nen hef­te­te die Stasi un­ter dem Ak­ti­ons­na­men „Bür­ger“ab. Wenn der Spd-po­li­ti­ker bei Be­su­chen in Dres­den vom Ho­tel zum Re­stau­rant lief, war die Stasi da­bei. Wenn ei­ne Frau und ein Mann das abend­li­che Es­sen ge­mein­sam ver­lie­ßen, ge­nau­so. Im Ho­tel wur­den die Te­le­fo­ne ab­ge­hört, auch von Jour­na­lis­ten. Die Stasi-ak­tio­nen rund um den Be­such der Ham­bur­ger Cdu-frak­ti­on in Dres­den be­ka­men 1988 das Eti­kett „Als­ter“ver­passt. Akri­bisch be­glei­te­te die Stasi auch ei­nen Be­such des Rad­damp­fers „Dres­den“in Ham­burg (sie­he Text un­ten). Und schließ­lich war der Stasi auch der drei­tä­gi­ge Auf­ent­halt der Dresd­ner „Stadt­aus­wahl Schach“im Fe­bru­ar 1988 ei­ne drei­sei­ti­ge In­for­ma­ti­on („Streng ver­trau­lich – um Rück­ga­be wird ge­be­ten“) an Sed-be­zirks­chef Hans Mo­drow wert. Dar­aus wur­de „ganz Un­ge­heu­er­li­ches“be­kannt, hat Bstu-au­ßen­stel­len­lei­ter Felber in den Ak­ten ent­deckt. Schach-groß­meis­ter Wolf­gang Uhl­mann hat­te Schach ge­spielt, si­mul­tan, im Ho­tel At­lan­tik – wäh­rend die of­fi­zi­el­le De­le­ga­ti­on pro­gramm­ge­mäß der Oper „Die ver­kauf­te Braut“lausch­te.

In ih­rem Be­ob­ach­tungs­wahn konn­te sich die Stasi nicht nur auf ih­re 3500 haupt­amt­li­chen Mit­ar­bei­ter im Be­reich der Be­zirks­ver­wal­tung Dres­den und 11 500 Stasi-spit­zel un­ter den 1,2 Mil­lio­nen Ein­woh­nern im Be­zirk stüt­zen, son­dern nach Fel­bers An­ga­ben auch auf vie­le Spio­ne im Wes­ten. Rund 3000 Bun­des­bür­ger hät­ten im Wes­ten sei­ner­zeit ge­spit­zelt, 1500 führt die Haupt­ab­tei­lung Auf­klä­rung der Ber­li­ner Zen­tra­le und die üb­ri­gen 1500 an­de­re Ab­tei­lun­gen in Berlin oder in den Be­zirks­ver­wal­tun­gen. Wur­den die In­of­fi­zi­el­len in der DDR bis­wei­len mit Te­le­fon­an­schlüs­sen ge­lockt, so war es im Wes­ten ein­fach schnö­der Mam­mon. Wie Felber er­läu­tert, hat die Stasi in Ham­burg un­ter an­de­rem Bun­des­nach­rich­ten­dienst, Bun­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz, Mi­nis­te­ri­al­be­hör­den, In­sti­tu­te der Bun­des­wehr so­wie Ham­bur­ger Un­ter­neh­men und Me­di­en wie die Ho­waldt­s­wer­ke-deut­sche Werft AG, Blohm und Voss oder auch „Spie­gel“und „Zeit“im Vi­sier.

Auch wenn sich vie­le Din­ge heu­te wirr und un­frei­wil­lig ko­misch an­hö­ren, zu Ddr-zei­ten wa­ren sie kein Grund zum La­chen. „Das hat­te kaum Spaß­cha­rak­ter, es führ­te stets zur Be­spit­ze­lung von Bür­ger in Ost und West“, er­klär­te Au­ßen­stel­len­chef Felber. Das Mi­nis­te­ri­um für Staats­si­cher­heit ha­be da­bei „Ak­ti­vi­tä­ten von un­vor­stell­ba­rem Aus­maß be­trie­ben, um sei­ne Exis­tenz­be­rech­ti­gung nach­zu­wei­sen und um die Dok­trin der Staats­par­tei SED um­zu­set­zen“. Ge­nau­so we­nig ab­seh­bar sei­en je­weils die Fol­gen ge­we­sen, wie sich im­mer wie­der zeig­te, wenn ver­meint­lich un­lieb­sa­me Men­schen bei an­ste­hen­den Rei­sen in den Wes­ten aus­sor­tiert wur­den.

Felber ist „un­er­klär­lich, war­um sich bei der Stasi nie­mand ge­fragt hat, was ma­chen wir hier ei­gent­lich?“Das ha­be den Stasi-leu­ten wohl ih­re po­li­ti­sche Er­zie­hung und die mi­li­tä­ri­schen Struk­tu­ren ver­bo­ten. Nach Fel­bers An­sicht lässt sich aus den Stasi-ak­ten heu­te für „je­den von uns, die Pflicht ab­lei­ten, sich ei­ne ei­ge­ne Mei­nung zu bil­den“und sich da­mit auch ak­tiv in die Ge­sell­schaft ein­zu­brin­gen. „Wer das Den­ken aus­schal­tet, schließt sich mög­li­cher­wei­se Pa­ro­len an, die Frei­heits­rech­te ein­schrän­ken.“

Qu­el­le: Bun­des­6e.uftr.gter für die St.si-un­terl.gen (BSTU)

Die Ver­schmut­zung der El­be ge­hör­te Mit­te der 80er Jah­re zu den An­läs­sen für die An­nä­he­rung zwi­schen Dres­den und Ham­burg. So­fort nahm die Stasi den Ers­ten Bür­ger­meis­ter der Han­se­stadt, Klaus von Dohn­anyi ins Vi­sier. Auch nach der Un­ter­zeich­nung der Städ­te­part­ner­schaft ließ der Spit­zel­ap­pa­rat von Stasi-chef Erich Miel­ke nicht lo­cker. So zog der Ddr-ge­heim­dienst bei der Fahrt des Damp­fers „Dres­den“in die Han­se­stadt al­le Re­gis­ter.

Foto: Ar­chiv

Das welt­po­li­ti­sche Tau­wet­ter ver­schaff­te Dres­dens Ober­bür­ger­meis­ter Wolf­gang Berg­ho­fer die his­to­ri­sche Ge­le­gen­heit für den Ab­schluss der Städ­te­part­ner­schaft mit Ham­burg.

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