„Doc­tor Who“: Lob für weib­li­chen Ti­tel­star

Dresdner Neueste Nachrichten - - MEDIEN -

LON­DON. Die ers­te Fol­ge der lang­jäh­ri­gen Kult­se­rie „Doc­tor Who“mit ei­ner Frau in der Haupt­rol­le hat dem Sen­der BBC ei­nen Quo­ten­er­folg und gu­te Kri­ti­ken be­schert. Be­son­ders Darstel­le­rin Jo­die Whit­ta­ker be­kam in bri­ti­schen Me­di­en viel Lob. „Whit­ta­ker war groß­ar­tig und wird im wei­te­ren Ver­lauf der Se­rie si­cher noch groß­ar­ti­ger“schrieb die Zei­tung „Guar­di­an“. 8,2 Mil­lio­nen Men­schen hat­ten am ver­gan­ge­nen Wo­che­n­en­de zum Staf­fel­auf­takt „The Wo­man Who Fell To Earth“(Die Frau, die auf die Er­de fiel) ein­ge­schal­tet. Mit Span­nung wird die zwei­te Fol­ge am mor­gi­gen Sonn­tag er­war­tet. Die De­bat­te um das Ge­schlecht des Dok­tors dürf­te nun lei­ser werden. Als im Ju­li ver­gan­ge­nen Jah­res be­kannt wur­de, dass Whit­ta­ker als ers­te Frau in der 55-jäh­ri­gen „Doc­tor Who“-ge­schich­te die Haupt­rol­le über­neh­men wird, hat­te es hef­ti­ge Dis­kus­sio­nen ge­ge­ben. „Man könn­te sa­gen, dass es fort­schritt­lich ist, ei­nen weib­li­chen „Doc­tor Who“zu ha­ben“, schrieb der „Te­le­graph“jetzt, „aber man könn­te ge­nau­so gut sa­gen, dass es haar­sträu­bend ist, dass es das nicht schon vor­her gab.“

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