AN­DE­RE AN­SICH­TEN

Dresdner Neueste Nachrichten - - POLITIK -

zur St­ein­mei­er-re­de:

„Zu lan­ge, bis zur Fuß­ball-wm 2006, wur­de das Zei­gen der Far­ben Schwarz­rot-gold in Ver­ken­nung ih­rer Ge­schich­te als re­ak­tio­när ge­brand­markt. Selbst die CDU tausch­te sie ge­gen ein nichts­sa­gen­des Oran­ge ein. Es ist gut, dass St­ein­mei­er die deut­schen Far­ben nicht län­ger na­tio­na­lis­ti­schen Scharf­ma­chern über­las­sen will, son­dern in ih­nen die Stan­dar­te ei­nes auf­ge­klär­ten Pa­trio­tis­mus sieht.“ zum sel­ben The­ma:

„Es gilt, die Ver­gan­gen­heit aus­zu­leuch­ten und sich gleich­zei­tig jen­seits der mu­sea­len As­ser­va­te auf das zu be­sin­nen, was uns die Din­ge und Er­eig­nis­se im Kern er­zäh­len. Es geht dar­um, ih­ren Geist zu er­fas­sen und dar­aus dann Mut und Zu­ver­sicht zu schöp­fen. Das heißt, sich auch an­ste­cken zu las­sen von den Er­folgs­ge­schich­ten – und His­to­rie nicht nur von ih­rem schlech­ten En­de aus zu den­ken.“ aus Ol­den­burg zum Par­tei­tag der Grü­nen: „Die­ser Er­folg kommt nicht zu­fäl­lig da­her, er hat meh­re­re Grün­de: Vor al­lem sind es die neu­en Köp­fe an der Par­tei­spit­ze. Mit Ro­bert Ha­beck und An­na­le­na Ba­er­bock füh­ren zwei Rea­los die Par­tei, wäh­rend das lin­ke La­ger größ­ten­teils still hält. Vor­bei der Streit, der bei den Grü­nen in der Ver­gan­gen­heit oft als Mar­ken­zei­chen galt.“

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