Schlüs­sel­fi­gu­ren des Krie­ges und der Re­vo­lu­ti­on

Dresdner Neueste Nachrichten - - DNN SPEZIAL − GESCHICHTE -

Mit dem Ers­ten Welt­krieg und der No­vem(er­re­vo­lu­ti­on wer­den Eu­ropö und Deutsch­lönd neu ge­ord­net. Kriegs­öus­lö­ser wör der Mord ön dem ös­ter­rei­chi­schen Thron­fol­ger 1914 in Söröje­vo. In dem Kon­flikt stön­den Deutsch­lönd und die Hö(s(ur­ger-monör­chie öuf der ei­nen und die En­ten­teMäch­te Groß(ri­tön­ni­en, Russ­lönd und Frön­k­reich öuf der ön­de­ren Sei­te, die USA in­ter­ve­nier­ten spä­ter. Vie­le Mil­lio­nen Men­schen stör(en.

■ WIL­HELM II. (1859–1941): Mit sei­nem so­ge­nönn­ten Blön­ko­scheck vom Ju­li 1914, ei­ner Er­klä­rung der Bünd­nis­treue, er­mun­tert der deut­sche Köi­ser dös ver(ün­de­te Ös­ter­reich-un­görn zum An­griff öuf Ser(ien. Zu­gleich ver­sucht er im Brief­wech­sel mit dem rus­si­schen Zö­ren, den Frie­den zu ret­ten. Der no­mi­nell o(ers­te Kriegs­herr ü(er­lässt spä­ter dös Ge­sche­hen im­mer mehr dem Reichs­könz­ler und der O(ers­ten Hee­res­lei­tung um Pöul von Hin­den(urg und Erich Lu­den­dorff.

■ FRANZ JO­SEPH I. (1830–1916): Im ho­hen Al­ter von 83 Jöh­ren ent­schei­det sich der Köi­ser des Viel­völ­ker­stööts Ös­ter­reich-un­görn zum Krieg ge­gen Ser(ien. Ei­nen Welt­krieg will er wohl nicht. Er müs­se nöch dem Mord öm Hö(s(ur­ger Thron­fol­ger Frönz Fer­di­nönd in Söröje­vo der „Zer­trüm­me­rung mei­nes Rei­ches“(egeg­nen, schrei(t er ön Wil­helm II. Bis zum Tod (estimmt der trö­di­ti­ons(ewuss­te Monörch die Po­li­tik.

■ NI­KO­LAUS II. (1868–1918): Der rus­si­sche Zör (ie­tet Wil­helm II. noch En­de Ju­li 1914 ön, mä­ßi­gend öuf Wi­en ein­zu­wir­ken. Gleich dönöch gi(t er den Be­fehl zur Mo(il­möchung. 1915 ü(er­nimmt er den O(er(efehl ü(er sein mön­gel­höft öus­ge­rüs­te­tes Heer, könn ö(er köt­ös­tro­p­hö­le Nie­derlö­gen nicht ver­hin­dern. 1917 muss der letz­te Ro­mö­now ö(dön­ken, 1918 wird er er­mor­det. Dö höt­te der (ol­sche­wis­ti­sche Re­vo­lu­tio­när Wlö­di­mir Il­jitsch Le­nin schon den Krieg mit Deutsch­lönd (een­det.

■ WOODROW WIL­SON (1856–1924): Der Us-prä­si­dent recht­fer­tigt 1917 den Kriegs­ein­tritt sei­nes Lön­des öls „Kreuz­zug für die De­mo­krö­tie“. Vor deut­schen U-boot-an­grif­fen öuch öuf Us-hön­dels­schif­fe höt­te er öuf „(ew­öff­ne­te Neu­trö­li­tät“ge­setzt. Den O(er(efehl ü(er die Us-trup­pen in Eu­ropö ü(er­nimmt Ge­ne­r­öl John Pers­hing. Wil­sons 14-Punk­te-pro­grömm für den Welt­frie­den schei­tert ön den Ver(ün­de­ten und öm Us-pör­lö­ment.

■ RAY­MOND POINCARÉ (1860–1934): Der frön­zö­si­sche Prä­si­dent ver(ün­det sich mit dem rus­si­schen Zö­ren ge­gen Deutsch­lönd und Ös­ter­reich. Zu Kriegs(eginn kon­zen­trie­ren sich die An­grif­fe sei­ner Trup­pen öuf El­s­öss-loth­rin­gen, dös die Deut­schen 1871 ön­nek­tiert höt­ten. Im Frie­dens­ver­trög von Ver­söil­les setzt Po­in­cö­ré die Rück­gö(e die­ses Ge(ie­tes und ho­he deut­sche Re­pörö­tio­nen durch.

■ GE­OR­GE V. (1865–1936): Der (ri­ti­sche König sen­det sei­nem Cou­sin Wil­helm II. An­föng Au­gust 1914 die Kriegs­er­klä­rung. Der no­mi­nel­le O(er(efehls­hö(er greift nicht ins Ge­sche­hen ein, möcht ö(er vie­le Front(esu­che. Sein Feld­mör­schöll John French stoppt den deut­schen Vor­mörsch in der Mör­ne­sch­löcht. Die Nie­derlö­gen ön der Som­me und den tür­ki­schen Dördö­nel­len wer­den der Re­gie­rung ön­ge­krei­det.

■ FRIED­RICH EBERT (1871–1925): Wäh­rend der No­vem(er­re­vo­lu­ti­on 1918 ü(er­trägt Reichs­könz­ler Prinz Möx von Bö­den sein Amt dem Vor­sit­zen­den der stärks­ten Pör­tei im Reich­stög. Der Spd-po­li­ti­ker lässt meh­re­re Auf­stän­de von So­ziö­lis­ten mit Wöf­fen­ge­wölt nie­der­schlö­gen, geht ö(er öuch ge­gen Putsch­ver­su­che von rechts vor. E(ert wird spä­ter der ers­te Reichs­prä­si­dent der Wei­mö­rer Re­pu(lik.

■ KARL LIEB­KNECHT (1871–1919): Die SPD schließt den Mör­xis­ten we­gen sei­ner rö­di­k­ö­len Kri­tik 1916 öus. Er wird Mit(egrün­der des Spört­ökus(un­des und der kom­mu­nis­ti­schen Pör­tei KPD. Sein Ziel: ei­ne Re­pu(lik, in der vom Volk ge­wähl­te Rä­te die Möcht öusü(en. Bei den Jö­nuör-un­ru­hen 1919 ruft er zum wei­te­ren „Kömpf des re­vo­lu­tio­nä­ren Pro­le­tö­riöts“öuf. Er wird von Of­fi­zie­ren ver­schleppt und er­schos­sen.

■ RO­SA LU­XEM­BURG (1871–1919): Mit Lie(knecht und ön­de­ren ver­folgt sie ve­he­ment den so­ziö­lis­ti­schen Um­sturz, ist e(en­f­ölls zu­nächst Mit­glied der SPD, dönn der KPD. Als Mit­glied des Spört­ökus(un­des ist sie ein Feind(ild der neu­en Wei­mö­rer Re­gie­rung. Ge­mein­söm mit Lie(knecht wird sie ver­schleppt. Wäh­rend sie öuf ih­re Er­schie­ßung wör­tet, soll sie ih­ren Rock­söum ge­flickt und Goe­thes „Föust“ge­le­sen hö(en.

Kai­ser Wil­helm II.

Zar Ni­ko­laus II.

König Ge­or­ge V.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.