Wahl­kam­pa­gnen ver­schlin­gen Mil­lio­nen

Eichsfelder Tageblatt - - Politik - DW

Am Geld soll es nicht schei­tern. We­der bei der SPD noch bei der po­li­ti­schen Kon­kur­renz. Mit ei­nem Re­kor­de­tat – die Re­de ist von rund 24 Mil­lio­nen Eu­ro plus ei­ner Last-mi­nu­te-re­ser­ve von ein paar Hun­dert­tau­send Eu­ro – hat die SPD ih­ren Kanz­ler­kan­di­da­ten­wahl­kampf ge­gen An­ge­la Mer­kel aus­ge­stat­tet. Im Ver­gleich zum Wahl­kampf von Peer St­ein­brück im Jahr 2013 ist das Bud­get um mehr als ei­ne Mil­li­on Eu­ro ge­stie­gen.

Ob sich die In­ves­ti­ti­on lohnt, wird sich mög­li­cher­wei­se schon am mor­gi­gen Di­ens­tag zei­gen. Ge­gen Mit­tag wol­len Spd-ge­ne­ral­se­kre­tär Hu­ber­tus Heil und Bun­des­ge­schäfts­füh­re­rin Ju­lia­ne Sei­fert die Kam­pa­gne vor­stel­len. Auch die CDU in­ves­tiert ei­ne Men­ge in die Ver­tei­di­gung des Kanz­ler­am­tes durch An­ge­la Mer­kel. Fi­nan­zi­ell liegt der CDU-ETAT dem Ver­neh­men nach in der glei­chen Grö­ßen­ord­nung wie der der SPD. Al­ler­dings hat die Kanz­le­rin­nen­par­tei ei­nen stra­te­gi­schen Vor­teil: Zu­sätz­lich zu ih­rem Bud­get gibt es noch die Wahl­kampf­mil­lio­nen der CSU aus Bay­ern.

Die Vor­feld­or­ga­ni­sa­tio­nen der Uni­on, et­wa der Wirt­schafts­rats oder die Mit­tel­stands­ver­ei­ni­gung, pla­nen au­ßer­dem zahl­rei­che Un­ter­stüt­zungs­ak­tio­nen. Un­ter dem Strich dürf­te die Uni­on da­mit laut Schät­zun­gen mehr als 30 Mil­lio­nen Eu­ro in den Wahl­kampf in­ves­tie­ren.

FO­TO: IMA­GO

Wahl­kampf kos­tet: Luft­bal­lons sind aber eher klei­ne Pos­ten.

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