Wie­der mehr Weiß­stör­che im Land

Eichsfelder Tageblatt - - Niedersachsen -

Han­no­ver. In Nie­der­sach­sen gibt es wie­der mehr Weiß­stör­che. Nach ei­nem Tief­punkt mit nur noch knapp 250 brü­ten­den Paa­ren im Jahr 1988 sind heu­te wie­der über 800 Paa­re zu ver­zeich­nen, teil­te das Um­welt­mi­nis­te­ri­um mit. Al­ler­dings lie­ge der Brut­be­stand da­mit im­mer noch weit hin­ter den Zah­len vom An­fang des 20. Jahr­hun­derts, als mehr als 4500 Paa­re in Nie­der­sach­sen ge­brü­tet hät­ten, sag­te Um­welt­mi­nis­ter Ste­fan Wen­zel (Grü­ne) am Sonn­tag.

„Pro­ble­ma­tisch ist es wei­ter­hin, dass im­mer noch Feucht­wie­sen tro­cken­ge­legt wer­den und da­durch Nah­rungs­ge­bie­te schwin­den“, sag­te der Mi­nis­ter. Auch das In­sek­tenster­ben kön­ne sich ne­ga­tiv auf Weiß­stör­che aus­wir­ken.

Un­klar sei zu­dem, wel­che Fol­gen der Kli­ma­wan­del auf den Weiß­storch­be­stand ha­be. Stu­di­en zu­fol­ge wer­de sich die Brut­ver­brei­tung vie­ler eu­ro­päi­scher Vo­gel­ar­ten bis zum En­de die­ses Jahr­hun­derts deut­lich ver­schie­ben. Auch star­ke und län­ge­re Schlecht­wet­ter­pe­ri­oden könn­ten zu teils ho­hen Brut­ver­lus­ten füh­ren.

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