John Mor­ris ist tot

Eichsfelder Tageblatt - - Kultur - dpa

Pa­ris. Der le­gen­dä­re Us-fo­to­graf John G. Mor­ris, der sich mit Bil­dern aus dem Zwei­ten Welt­krieg und dem Viet­nam­krieg ei­nen Na­men ge­macht hat, ist tot. Nach An­ga­ben der Fo­to­agen­tur Ma­gnum Pho­tos in Pa­ris starb er am Frei­tag in ei­nem na­he ge­le­ge­nen Kran­ken­haus in Frank­reich. Er wur­de 100 Jah­re alt. Mor­ris hat­te in sei­ner 80-jäh­ri­gen Kar­rie­re un­ter an­de­ren für das Fo­to­ma­ga­zin „Life“, die „New York Ti­mes“und die „Wa­shing­ton Post“ge­ar­bei­tet. Ihm ge­lang es, die ein­zi­gen Auf­nah­men von der als D-day be­kann­ten Lan­dung der Al­li­ier­ten in der Nor­man­die im Ju­ni 1944 zu ver­öf­fent­li­chen. Er setz­te auch das er­schüt­tern­de Bild von ei­nem nack­ten viet­na­me­si­schen Kind nach ei­nem Na­palm-an­griff auf der Titelseite der „Ti­mes“durch, ob­wohl das Blatt da­mals kei­ne Fotos von un­be­klei­de­ten Per­so­nen er­laub­te.

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