Heim­kehr von Brahms und In­stru­ment

Lie­der­abend mit Ta­fel­kla­vier von 1850

Eichsfelder Tageblatt - - Kultur - kf

Göt­tin­gen. Das Ta­fel­kla­vier von 1850 aus der Samm­lung des Städ­ti­schen Mu­se­ums ist nach vie­len Mo­na­ten re­stau­riert. Bei ei­nem Lie­der­abend am Sams­tag, 12. Au­gust, soll es um 18 Uhr im Ta­pe­ten­saal des Städ­ti­schen Mu­se­ums vor­ge­stellt wer­den. Der Ein­tritt kos­tet 25 Eu­ro. Ge­mein­sam prä­sen­tie­ren der Göt­tin­ger Mu­sik­wis­sen­schaft­ler, Jour­na­list und Au­tor Micha­el Schä­fer (Kla­vier) und die Leip­zi­ger Mez­zo­s­phra­nis­tin Susanne Krum­bie­gel (Ge­sang) Stü­cke des jun­gen Jo­han­nes Brahms. Be­reits im Sep­tem­ber des letz­ten Jah­res in­ter­pre­tier­te Schä­fer im Rah­men der Bar­ba­ra-aus­stel­lung de­ren fran­zö­si­sche Lie­der auf dem Kla­vier. Das Städ­ti­sche Mu­se­um be­fin­det sich im ehe­ma­li­gen Haus des Kla­vier­fa­bri­kan­ten Wil­helm Rit­mül­ler. Hier wur­den von 1832 bis 1890 Kla­vie­re ge­baut, wie eben das vor­zu­stel­len­de Ta­fel­kla­vier aus dem Jahr 1850. Im Har­den­ber­ger Hof bei der Fa­mi­lie Rit­mül­ler, die auch ei­nen mu­si­ka­li­schen Sa­lon un­ter­hielt, mu­si­zier­te auch Jo­han­nes Brahms bei sei­nem Be­such in Göt­tin­gen im Jahr 1858. Brahms wur­de 1833 in Ham­burg ge­bo­ren und war ein deut­scher Kom­po­nist, Pia­nist und Di­ri­gent. „So­mit wird die­ser Lie­der­abend nicht nur für das Ta­fel­kla­vier, son­dern auch für Brahms ei­ne Heim­kehr be­deu­ten“, sagt der Lei­ter des Städ­ti­schen Mu­se­ums Göt­tin­gen, Ernst Böh­me. Heu­te ist die Fir­ma Pe­arl Ri­ver Pia­no Group, Guang­zhou, Chi­na, In­ha­be­rin der Mar­ke Rit­mül­ler. Sie er­mög­lich­te die Re­stau­rie­rung des Ta­fel­kla­viers.

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