Schröder: Acht oder zehn Jah­re als Kanz­ler rei­chen

Eichsfelder Tageblatt - - POLITIK -

Acht Bun­des­kanz­ler ha­ben in 68 Jah­ren die Bun­des­re­pu­blik re­giert. Ger­hard Schröder, die Num­mer sie­ben, wünscht sich mehr Ab­wechs­lung. „Man wird im Lau­fe der Jah­re in ei­nem sol­chen Amt im­mun ge­gen Kri­tik. Das ist nicht gut. Des­halb fin­de ich: Acht oder zehn Jah­re als Kanz­ler rei­chen“, sag­te er der Zeit­schrift „Ci­ce­ro“. Das Grund­ge­setz sieht kei­ner­lei Amts­zeit­be­gren­zung vor, da­ge­gen er­laubt bei­spiels­wei­se die Us-ver­fas­sung nur ei­ne Wie­der­wahl. Im Ge­gen­satz zu Schröder ist CSU-CHEF Horst See­ho­fer der An­sicht, An­ge­la Mer­kel soll­te (den Er­folgs­fall am 24. Sep­tem­ber 2017 vor­aus­ge­setzt) auch 2021 noch ein­mal an­tre­ten: „In vier Jah­ren ist sie im­mer noch jün­ger, als ich heu­te bin.“Die Kanz­le­rin ist 63 und könn­te im Jahr 2022 Hel­mut Kohl den Ti­tel des Re­kord­kanz­lers ab­neh­men.

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