In­fla­ti­ons­ra­te im Ok­to­ber ge­sun­ken

Le­bens­mit­tel aber teils er­heb­lich teu­rer

Eichsfelder Tageblatt - - WIRTSCHAFT -

Wiesbaden. Trotz dras­ti­scher Preis­sprün­ge bei ei­ni­gen Nah­rungs­mit­teln hat sich der An­stieg der Teue­rung im Ok­to­ber in Deutsch­land ins­ge­samt ab­ge­schwächt. Das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt be­rech­ne­te für den Mo­nat ei­ne Jah­res­in­fla­ti­ons­ra­te von 1,6 Pro­zent. Ge­gen­über dem Vor­mo­nat blie­ben die Ver­brau­cher­prei­se im Ok­to­ber un­ver­än­dert. Da­mit be­stä­tig­te die Wies­ba­de­ner Be­hör­de ei­ne ers­te Schät­zung. Im Som­mer war die jähr­li­che In­fla­ti­ons­ra­te bis auf

1,8 Pro­zent im Au­gust und Sep­tem­ber ge­stie­gen.

Deut­lich mehr zah­len als im Ok­to­ber 2016 muss­ten Ver­brau­cher für Nah­rungs­mit­tel (plus 4,3 Pro­zent). Be­son­ders teu­er wur­de But­ter (plus 54 Pro­zent). Spei­se­fet­te und -öle kos­te­ten 27,9 Pro­zent mehr als vor ei­nem Jahr. Teu­rer wur­den auch Mol­ke­rei­pro­duk­te, Obst, Fisch und Fisch­wa­ren so­wie Fleisch- und Fleisch­wa­ren. Le­dig­lich Süß­wa­ren wa­ren ge­ring­fü­gig bil­li­ger.

Nach Er­fah­rung der Kon­sum­for­scher re­agie­ren Ver­brau­cher be­son­ders sen­si­bel auf Preis­er­hö­hung von Pro­duk­ten, die sie häu­fig kau­fen müs­sen. „Gera­de wenn in die­sen Be­rei­chen die Prei­se et­was stär­ker stei­gen, ist die ge­fühl­te In­fla­ti­on ent­spre­chend hö­her“, er­läu­ter­te GFKFor­scher Rolf Bürkl un­längst.

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