MAGNIFICO!

Ein­che­cken im Pa­ra­dies: Die Parks die­ser ita­lie­ni­schen Lu­xus­ho­tels ma­chen dem Gar­ten Eden Kon­kur­renz

Elle Decoration (Germany) - - BEST OF ITALY -

Li­gu­ri­en VIL­LA DELLA PER­GO­LA

Die Pal­men­ri­vie­ra nennt man den Teil Li­gu­ri­ens, in dem auch der Ba­de­ort Alas­sio liegt. Weil das Kli­ma das gan­ze Jahr über sehr mild ist, zieht die Küs­te Son­nen­an­be­ter ma­gisch an. Der bri­ti­sche Ge­ne­ral Mon­ta­gu McMur­do ließ hier im 19. Jahr­hun­dert die Vil­la della Per­go­la er­rich­ten. Die Un­ter­neh­mer Sil­via und An­to­nio Ric­ci bau­ten sie zu ei­nem 2006 er­öff­ne­ten Bou­ti­que­ho­tel um. High­light der An­la­ge: der 22000 Qua­drat­me­ter gro­ße Park, den Land­schafts­ar­chi­tekt Pao­lo Pe­jro­ne ge­stal­tet hat. Hier wach­sen Zi­trus­bäu­me, Blau­re­gen, St­re­lit­zi­en und afri­ka­ni­sche Schmuck­li­li­en. Ho­tel­gäs­te, die ih­re Düf­te ge­nie­ßen wol­len, brau­chen nur das Fens­ter zu öff­nen!

Co­mer See VIL­LA D’ES­TE

Wer auf die­sen Kies­we­gen fla­niert, nimmt un­will­kür­lich Hal­tung an. Denn im Park der Vil­la d’Es­te am Co­mer See ist al­les ein biss­chen präch­ti­ger als an­ders­wo. Die Zy­pres­sen­al­lee auf dem Fo­to führt di­rekt auf ei­nen klei­nen Tem­pel zu, der Her­ku­les ge­wid­met ist. Und es gibt hier Ro­sen, die schon seit 1873 ei­nen Stamm­platz in dem Gar­ten ha­ben. Als ein­mal neue nach­ge­pflanzt wer­den soll­ten, re­cher­chier­te der Gärt­ner Mo­na­te, um je­ne al­te Sor­te noch mal auf­zu­trei­ben. Das Ho­tel „Vil­la d’Es­te“ist na­tür­lich ge­nau­so gla­mou­rös wie der Park. Vom 25. bis 27. Mai prä­sen­tie­ren die Be­sit­zer his­to­ri­scher Au­tos und Mo­tor­rä­der in der An­la­ge ih­re rol­len­den Schät­ze beim all­jähr­li­chen „Con­cor­so d’Ele­gan­za“.

Tos­ka­na CA­S­TEL­LO DEL NERO

Das Ca­s­tel­lo del Nero ist die his­to­ri­sche Hei­mat der flo­ren­ti­ni­schen Adels­fa­mi­li­en del Nero und Tor­ri­gia­ni. Das Her­ren­haus aus dem 12. Jahr­hun­dert wur­de auf­wen­dig re­no­viert. Jetzt kön­nen sich sei­ne Gäs­te als Schloss­her­ren auf Zeit füh­len, das 300 Hekt­ar gro­ße Ge­län­de er­kun­den und da­von träu­men, in der Tos­ka­na ein neu­es Le­ben zu be­gin­nen. Rund um das Lu­xus­ho­tel rei­hen sich Zy­pres­sen zu Al­le­en, es duf­tet nach Zi­tro­nen und Kräu­tern. Spa­zier­gän­ger fla­nie­ren durch die Oli­ven­hai­ne oder las­sen sich von Chef­koch Gio­van­ni Lu­ca Di Pir­ro Pro­vi­ant ein­pa­cken (Tipp: Sein Lunch-Sa­lat ist je­de Sün­de wert!) und pick­ni­cken im Wein­berg. Denn das Ca­s­tel­lo liegt mit­ten im Chi­an­ti-An­bau­ge­biet.

Apu­li­en CA­S­TEL­LO DI UGENTO

Sand­strän­de, Oli­ven­hai­ne und ver­schla­fe­ne Städt­chen – Apu­li­en, ei­ne eher un­be­kann­te Re­gi­on Ita­li­ens, ist ein at­trak­ti­ves Rei­se­ziel für Ent­de­cker. Das Lieb­lings-Hi­dea­way am­bi­tio­nier­ter Hob­by­kö­che aus Deutsch­land ist ein Her­ren­haus aus dem 17. Jahr­hun­dert: das „Ca­s­tel­lo di Ugento“, ein Fünf­ster­ne­ho­tel mit Koch­schu­le und be­zau­bern­dem Park. Im Kü­chen­gar­ten aus dem 18. Jahr­hun­dert duf­ten Ore­ga­no, Sal­bei und Zi­tro­nen­thy­mi­an um die Wet­te und ge­ben den Ge­rich­ten, die im Re­stau­rant „Il Tem­po Nuo­vo“auf den Tisch kom­men, die Wür­ze. Stamm­gäs­te brei­ten auf den son­ni­gen Wie­sen zwi­schen Zi­tro­nen- und Gra­nat­ap­fel­bäu­men ei­ne De­cke aus und at­men den Duft des Som­mers ein.

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